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Schadenersatz : Lufthansa will 60 Millionen Euro von Streik-Piloten

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Die Lufthansa geht gegen ihre Piloten vors Arbeitsgericht. Bild: dpa

Die Lufthansa geht vor Gericht: Sie will nicht nur neue Streiks verhindern, sondern ficht auch alte an. Und verlangt Schadenersatz von ihren Fliegern.

          Im Tarifkonflikt mit ihren Piloten greift die Lufthansa zu scharfen juristischen Mitteln. Neben der einstweiligen Verfügung gegen den laufenden Streik will das Unternehmen die Gewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) auf 60 Millionen Euro Schadenersatz verklagen, kündigte es gerade in Frankfurt an.

          Die Piloten hätten während der ersten Runde im April 2014 nicht rechtmäßig gestreikt, weil damals zumindest der angegriffene Tarifvertrag der Tochtergesellschaft Lufthansa Cargo noch gültig gewesen sei, erklärte der Konzern. Eine entsprechende Klage werde am Arbeitsgericht Frankfurt am Main eingelegt.

          Zudem wiederholte das Management, dass zu den aktuellen Bedingungen des Konzerntarifvertrags kein Pilot mehr eingestellt werde, weil die Kosten nicht wettbewerbsfähig seien. Wegen der natürlichen Fluktuation werden daher die Flotten der betroffenen Airlines Lufthansa, Lufthansa Cargo und Germanwings schrumpfen. Den Bestandspiloten sichert die Lufthansa ihre Besitzstände zu. Sie werden auch künftig ihren Arbeitsplatz im Konzern behalten.

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