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Lufthansa gegen Piloten : Und sie verhandeln und verhandeln und verhandeln

  • Aktualisiert am

Schon oft sind die Lufthansa-Flieger in diesem Tarifstreit am Boden geblieben. Bild: dpa

Schon 13 Mal haben die Lufthansa-Piloten in diesem Tarifstreit die Arbeit niedergelegt. Und immer noch ist er nicht zu Ende. Vielleicht ja nächste Woche, heißt es von ihrer Gewerkschaft.

          Die Lufthansa-Führung und die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit haben ihre Tarifverhandlungen abermals verlängert. Die Gespräche sollten Anfang kommender Woche fortgesetzt werden, teilte die Gewerkschaft an diesem Samstag mit.

          Nach einem fünftägigen Verhandlungsmarathon habe es zwar eine „deutliche Annäherung“ gegeben. „Aufgrund der hohen Komplexität und des Umfanges ist es dennoch, trotz Verlängerung, noch nicht gelungen, zu allen Punkten eine Verständigung zu erzielen.“ Bis zur Fortsetzung der Gespräche hätten beide Seiten Stillschweigen vereinbart.

          In dem Tarifstreit geht es um den Fortbestand der Frühpension und der Konzerntarifverträge für die 5000 Piloten. Lufthansa-Chef Carsten Spohr sind diese gut dotierten Arbeitsverträge ein Dorn im Auge, weshalb er den Ausbau der neuen Billigflug-Tochtergesellschaft Eurowings forciert - ohne Arbeitskräfte mit Konzerntarifvertrag.

          Aus Sicht der Piloten spielt er damit zwei Konzernteile gegeneinander aus, weshalb Cockpit seit Beginn des Konflikts bereits 13 Mal streikte. Lufthansa und Cockpit hatten sich ursprünglich bis Ende Juli einigen wollen. Die Verhandlungen wurden aber zunächst bis Freitag verlängert.

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