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Lufthansa-Chef zu Klimadebatte : „Es muss möglich sein, Freunde in Europa für 35 Euro zu besuchen“

Lufthansa-Chef Carsten Spohr Bild: Frank Röth

„Früher waren Flugreisen den Eliten vorbehalten. Das darf nicht zurückgedreht werden“, warnt Lufthansa-Chef Carsten Spohr im Interview. Dennoch sieht er Chancen in der Klimadebatte. Vom Frankfurter Flughafen verlangt er mehr Qualität.

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          Herr Spohr, Europa ruft den Klimanotstand aus, der Bundestag beschließt ein Klimapaket. Wie wird eigentlich am Küchentisch der Familie Spohr über das Fliegen diskutiert?

          Sven Astheimer
          Verantwortlicher Redakteur für die Unternehmensberichterstattung.
          Timo Kotowski
          Redakteur in der Wirtschaft.

          Unser Küchentisch ist in dieser Hinsicht, wie in anderen Familien, ein Spiegel der Gesellschaft. Junge Leute erwarten, dass wir Mobilität mit minimaler Umweltbelastung in Einklang bringen. Sie sehen die großen Möglichkeiten einer globalen Mobilität, die ohne Fliegen nicht mehr vorstellbar ist. Die heutige Jugend profitiert von einem leistungsfähigen Luftverkehr mehr als jede Generation vor ihr. Deshalb kann es für mich weder am Küchentisch noch am Vorstandstisch ein Entweder-Oder geben, also entweder Fliegen oder Klimaschutz. Wir müssen im Gegenteil alles tun, um Fliegen und Klimaschutz noch besser zusammenzubringen.

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