https://www.faz.net/-gqe-adlkc

Zukunft der Luftfahrt : Auf dem Weg zum CO2-freien Flug

  • -Aktualisiert am

Martin Nüßeler, Technikchef der Deutschen Aircraft, und Josef Kallo, Mitbegründer und Chef von H2FLY (v.l.) Bild: obs

Die Luftfahrt muss ihre Emissionen verringern, um ihren Anteil am Klimawandel zu reduzieren. Diese Unternehmen arbeiten schon jetzt an zukunftsfähigen Antriebsformen.

          3 Min.

          Auf den Straßen rund um den Stuttgarter Flughafen sind inzwischen unzählige Elektroautos zu sehen, doch auf dem Vorfeld kein einziger Elektro- oder Wasserstoffjet, der die Passagiere an ihr Ziel bringt. Denn solche existieren noch gar nicht. Aber es gibt erste Schritte auf dem Weg dahin. In Stuttgart hob vor knapp fünf Jahren der erste nur mit Wasserstoff und Brennstoffzellen angetriebene viersitzige Flieger namens HY4 zum Testflug vor Publikum ab. Und mit inzwischen mehr als 70 Starts und Landungen ist die Anwendbarkeit der Technik in der Luftfahrt bewiesen worden, so Josef Kallo, der führende Kopf dahinter, der am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und der Universität Ulm das Thema vorangetrieben hatte. Der Professor tüftelt seit Jahren an einem Batterie-Brennstoffzellensystem, um Flugzeuge mit Passagieren umweltfreundlich fliegen zu lassen.

          Jetzt werden die Pläne dafür deutlich konkreter: Denn mit der entsprechenden Wasserstoff-Brennstoffzellen-Technologie der H2FLY GmbH soll auf Basis einer Dornier 328 ein klimaneutrales Regionalflugzeug entwickelt werden. Dazu unterzeichneten Kallo, der Geschäftsführer des Start-ups H2FLY ist, und der in Oberpfaffenhofen ansässige Flugzeughersteller Deutsche Aircraft GmbH, eine entsprechende Absichtserklärung.

          Testen Sie unser Angebot.
          Jetzt weiterlesen.

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          : Aktion

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Norbert Walter-Borjans am Montag in Berlin

          Wer bildet die Regierung? : Die SPD lockt die Liberalen mit Drohungen

          Die Führung der SPD sucht mit merkwürdigen Methoden nach einem Partner. Gegenüber der FDP und ihrem Vorsitzenden wird sie geradezu beleidigend. Deren Vorstellungen seien „Voodoo-Ökonomie“, sagt Norbert Walter-Borjans.