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London in der Corona-Krise : Finanzzentrum ohne Banker

Der Versuch von „Social Distancing“ im Londoner Bankenviertel Bild: Picture-Alliance

Ob im Londoner Zentrum oder in Frankfurt: Die meisten Banker arbeiten weiterhin von zu Hause aus. Einige genießen das Homeoffice. Das bleibt für die Städte nicht ohne Folgen.

          3 Min.

          Der Lockdown ist längst beendet, Büros und Geschäfte dürfen öffnen. Notenbankchef Andrew Bailey hat die Bevölkerung aufgefordert, in die Unternehmen zurückzukehren, um die darniederliegende Wirtschaft nach der Corona-Schließung wieder zu starten. Auch die Regierung Johnson ruft dazu auf, dass alle wieder an die Arbeitsplätze zurückkehren. Aber im Londoner Finanzzentrum ist es weiterhin merkwürdig still.

          Philip Plickert
          Wirtschaftskorrespondent mit Sitz in London.

          Wo früher Zigtausende Banker, die Männer im Anzug und die Damen im Kostüm, jeden Morgen die Rolltreppen der U-Bahn-Station Canary Wharf hochfuhren und in dichtgedrängten Massen zu den Wolkenkratzern der Banken strebten, sieht man heute nur wenige Menschen. An den Straßen stehen große schwarze Schilder mit Verhaltensregeln zum „Social Distancing“. Das ist aber kaum nötig. Es gibt so wenige Leute, dass sie locker Abstand halten können.

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