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Amerika gegen Europa : Lösung im Streit um Subventionen für Airbus und Boeing?

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Eine Boeing 737 landet neben einem Interjet Airbus A320 am Flughafen in San Francisco. Bild: AFP

Airbus und Boeing bekommen staatliche Hilfe. Nähern sich die dahinter stehenden Regierungen nun an?

          In dem mehr als 15 Jahre währenden transatlantischen Streit um Subventionen für die Flugzeughersteller Airbus und Boeing kommt offenbar Bewegung rein. Die Vereinigten Staaten seien bereit zu Verhandlungen über einen „umsetzbaren Mechanismus“, nach dem Airbus Staatshilfen bekommen könne, ohne eine Gegenreaktion in Form von Sanktionen befürchten zu müssen, sagten zwei mit den Überlegungen vertrauter Personen der Nachrichtenagentur Reuters.

          Teil eines neuen Rahmens für die Förderung der Flugzeugbranche müsse auch die Neuregelung von Steuererleichterungen sein, wie sie der amerikanisch Bundesstaat Washington Boeing gewährt. Diese müssten so gestaltet werden, dass sie nicht im Widerspruch zu den Vorschriften für den Welthandel stünden.

          Dabei war keine der Parteien für eine Stellungnahme zu erreichen. Die Äußerungen sind erste Anzeichen für eine Lösung in dem Streit. Die Art der staatlichen Unterstützung für Flugzeughersteller ist zwischen Europa und den Vereinigten Staaten umstritten. Ein Rechtsstreit darüber schwelt bei der Welthandelsorganisation WTO. Die Europäer greifen Airbus mit vergünstigten Krediten unter die Arme, die der Finanzierung von Entwicklungskosten dienen.

          Die Debatte darüber war zuletzt in Deutschland hochgekocht, da die Bundesregierung einen Teil ihrer Kredite für den Airbus A380 wohl in den Wind schreiben muss, nachdem der Bau des Großraumflugzeugs eingestellt wird.

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