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Alternative Viehzucht : Wieso Mehlwürmer das neue Sushi werden könnten

  • -Aktualisiert am

Weckt diese Schale voller Mehlwürmer ihren Appetit? Bild: Lucas Bäuml

Livin Farms verkauft Mehlkäferfarmen für zuhause und will so auch für mehr Nachhaltigkeit sorgen. Werden die Menschen in Zukunft ihren Ekel überwinden?

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          Selbst Insekten züchten und die dann verspeisen. Was sich erst mal wie eine Prüfung im Dschungelcamp anhört, haben die beiden Österreicherinnen Katharina Unger und Julia Kaisinger zu einem Geschäftsmodell gemacht. Mit ihrem Unternehmen Livin Farms vertreiben die beiden von Hongkong und Shenzhen aus Zuchtstationen für Mehlkäfer, umgangssprachlich oft als Mehlwürmer bezeichnet. Einige Ernährungsforscher betrachten Insekten als künftige Alternative zu herkömmlicher Viehzucht.

          Katharina Unger ist gelernte Industriedesignerin. In Hongkong gestaltete sie zunächst Kopfhörer, erkannte aber, dass sie lieber etwas anderes machen wollte. Unger, die auf einem österreichischen Bauernhof groß geworden ist, störte sich daran, dass die meisten Lebensmittel importiert werden. Sie wollte es Privatpersonen ermöglichen, selbst eine nachhaltige Proteinquelle in der eigenen Küche zu züchten und gründete deshalb Livin Farms.

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