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Engpässe behindern Produktion : Hamsterkäufe in der Industrie

Nur noch ein kleines Glied in den globalen Lieferketten: Containerbahnhof im Osten Frankfurts. Bild: dpa

Die Lieferketten sind zum Zerreißen gespannt. Vor allem die Situation in der Elektro- und Digitalindustrie verdeutlicht, dass auch einzelne Ausfälle zu großen Problemen führen können. Braucht es ein anderes Produktionskonzept?

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          Die Nachfrage geht durch die Decke, die Auftragsbücher sind bis zur letzten Seite gefüllt, der Maschinenpark in den Fabriken voll ausgelastet – und die Lieferketten bis zum Zerreißen gespannt. Ob beim Halbleiterproduzenten, Antennen- und Schaltschrankhersteller oder Batteriebauer, überall zeigt sich das gleiche Bild. Ein Ende ist nicht abzusehen, sagt Wolfgang Weber, Vorsitzender der Geschäftsführung des Verbandes der Elektro- und Digitalindustrie in Deutschland, ZVEI. Im Gegenteil.

          Stephan Finsterbusch
          Redakteur in der Wirtschaft.

          Drei Viertel der Mitgliedsunternehmen des Verbandes erklärten in einer an diesem Montag vorgestellten Umfrage, dass sich die Lage der Lieferketten derzeit wieder verschärfe, ein Drittel nennt diese Verschärfung sogar „deutlich“. Fast die Hälfte der Firmen erwartet, dass die aktuelle Situation bis Mitte 2022 andauern werde; die andere Hälfte gibt nicht etwa Entwarnung, sie geht vielmehr davon aus, dass sich die Lage auch über die Mitte des kommenden Jahres hinaus nicht entspanne.

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