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Einnahmen in Stadien : Den Bayern fehlen Zuschauer am wenigsten

  • -Aktualisiert am

Leeres Haus: Das Stadion des FC Bayern München, hier allerdings aufgenommen vor einer Partie am 13. März 2019 Bild: Picture-Alliance

Leere Stadien zementieren die wirtschaftlichen und sportlichen Unterschiede im Profifußball. Bayern und Dortmund können die Verluste am besten wegstecken, anderen fehlen die Einnahmen schmerzlich.

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          Die Rückkehr der Fußballanhänger in die Bundesligastadien wird dieser Tage fast zu einer nationalen Frage erhöht. Nachdem sich die Deutsche Fußball-Liga (DFL) auf ein einheitliches Vorgehen zur neuen Saison festgelegt hat, gehen die Diskussionen um die Beschränkungen gerade unter den Fanorganisationen weiter. Manche argwöhnen, die Pandemie würde zu einem Versuchsballon genutzt werden, wie der Sport künftig ohne echte Fanunterstützung funktionieren könnte. „Alle oder keiner!“, schallt es aus der Ultra-Szene, die Fußball ohne Zuschauer oder mit Abstandsregeln nur auf den Sitzplätzen kategorisch ablehnt.

          Die Vereine hatten sich auf ein Konzept geeinigt, das vorerst bis Jahresende gelten soll: keine Gästefans, keine Stehplätze, kein Alkohol, dafür personalisierte Tickets zur Rückverfolgung der Besucher. Wie viele Zuschauer zur neuen Saison Mitte September in die Stadien dürfen, ist noch nicht bekannt.

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