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16 Jahre danach : Der Pächter des World Trade Centers einigt sich im 9/11-Streit

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Larry Silverstein im Jahr 2007 an der Baustelle des mittlerweile fertig gestellten neuen World Trade Centers. Bild: AP

Larry Silverstein schloss sechs Wochen vor den Anschlägen im Jahr 2001 einen Vertrag über die Nutzung des World Trade Centers - dann steuerten Islamisten Flugzeuge in die Türme. Nun hat sich der Investor mit den Fluglinien geeinigt.

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          Sechzehn Jahre nach den Anschlägen vom 11. September in New York hat sich der Pächter des zerstörten World Trade Centers mit den involvierten Fluggesellschaften auf einen Vergleich geeinigt. Der Abmachung zufolge soll der Immobilienunternehmer Larry Silverstein 95,2 Millionen Dollar erhalten, wie aus Dokumenten hervorgeht, die bei einem Bezirksgericht in Manhattan eingereicht wurden.

          Silverstein hatte Schadenersatz von den beiden Fluglinien American Airlines und United Continental gefordert, deren Flugzeuge Islamisten kaperten und in die Zwillingstürme steuerten. Er warf ihnen vor, fahrlässig gewesen zu sein und so ermöglicht zu haben, dass die beiden Maschinen entführt werden.

          Für die Auszahlung der vereinbarten Summe sind den Dokumenten zufolge die Versicherer zuständig. Der Vergleich muss noch vom zuständigen Bezirksrichter gebilligt werden.

          Silverstein seinerseits hatte nur sechs Wochen vor den Anschlägen im Jahr 2001 einen Pachtvertrag für die Gebäude über 99 Jahre abgeschlossen. Am 11. September flogen Extremisten dann Flugzeuge in die beiden Türme sowie in das Verteidigungsministerium in Washington. Eine weitere Maschine stürzte im Bundesstaat Pennsylvania auf freiem Gelände ab.

          Insgesamt starben infolgedessen ungefähr 3000 Menschen. Silverstein hat von Versicherern bereits mehrere Milliarden Dollar zum Wiederaufbau erhalten. Im November 2014 eröffnete er ein neu errichtetes World Trade Center. Dieses ist wie damals das höchste Gebäude New Yorks.

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