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Konsumgüter : Henkel mit Umsatz- und Gewinnplus

  • Aktualisiert am

Bild: dpa

Der Komsumgüterhersteller Henkel setzt seinen Wachstumskurs fort. Vor allem im Geschäft mit Wasch- und Reinigungsmitteln konnte das Unternehmen punkten: Hier steigerte Henkel den operativen Gewinn um mehr als 14 Prozent.

          Der Konsumgüterkonzern Henkel hat Umsatz und Betriebsgewinn im dritten Quartal deutlich gesteigert. Der Hersteller von Pritt und Persil hob am Mittwoch zudem seine Umsatzprognose für das Jahr 2006 an.

          Die Gewinnziele bekräftigte Henkel. „Ich freue mich über ein hervorragendes drittes Quartal“, bilanzierte Henkel-Chef Ulrich Lehner am Mittwoch. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) sei im dritten Quartal um sieben Prozent auf 321 Millionen Euro gestiegen. Der Umsatz sei um 3,8 Prozent auf 3,26 Milliarden Euro geklettert. Der Gewinn nach Minderheiten legte um 8,1 Prozent auf 211 Millionen Euro zu.

          Umsatzprognose angehoben

          Henkel bewegte sich damit im Rahmen der Markterwartungen. Von der Nachrichtenagentur Reuters befragte Analysten hatten im Schnitt einen Anstieg des Betriebsgewinns auf 320 Millionen Euro bei einem Umsatz von 3,236 Milliarden Euro gerechnet. Henkel hob seine Umsatzprognose für das Gesamtjahr an und erwartet nun ein organisches Umsatzwachstum von fünf Prozent. Bislang war der Konzern von einem Wachstum von bis zu vier Prozent ausgegangen. Henkel bekräftigte zugleich, daß das Ebit ebenso wie das Ergebnis je Vorzugsaktie (EPS) um etwa zehn Prozent zulegen solle.

          Solide Zahlen beim Persil-Hersteller

          Im wichtigen Geschäft mit Wasch- und Reinigungsmitteln konnte der Konzern den operativen Gewinn um 14,2 Prozent auf 125 Millionen Euro steigern. Das organische Umsatzwachstum betrug hier 3,8 Prozent. Auch im deutschen Markt, in dem Henkel in der Vergangenheit unter der Konkurrenz von Billigprodukten litt, habe der Konzern zulegen können.

          Die Kosmetik- und Klebstoffsparten konnten ebenfalls prozentual zweistellige Zuwächse beim Ebit vermelden. Nur der Bereich Technologies verbuchte trotz eines um 4,9 Prozent auf 872 Millionen Euro gestiegenen Umsatzes aufgrund von umfangreichen Investitionen in die Sparte einen Rückgang des Betriebsgewinns auf 74 (Vorjahreszeitraum: 86) Millionen Euro.

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