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Carsten Knop

Kommentar : Nintendo-Achterbahn

  • -Aktualisiert am

Bild: AFP

Um das Handyspiel „Pokémon Go“ ist der große Hype ausgebrochen. Die Aktionäre von Nintendo haben an der Börse heute erst einmal kräftig Gewinne mitgenommen.

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          Der japanische Videospielkonzern Nintendo ist das Stehaufmännchen der Technikwelt. Das Unternehmen schafft es immer wieder, riesige Hits zu landen: Mal ist eine Spielkonsole ein großer Erfolg, dann wieder ein Spiel mit besonders unterhaltsamer Geschichte. In der Regel aber ist das Nachfolgemodell der jeweiligen Erfolgskonsole ein Flop, setzen Wettbewerber mit Innovationen Standards für eine neue Videospiel-Unterhaltung.

          Aktienkurs und Gewinn von Nintendo fahren entsprechend Achterbahn – der Anleger braucht deshalb noch stärkere Nerven als der Nutzer von Nintendo-Spielen. Und immer gilt, dass man aufmerksam sein muss, was als Nächstes passiert.

          NINTENDO CO. LTD

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          Das gilt auch, nachdem nun der große Hype um das Handyspiel „Pokémon Go“ ausgebrochen ist, das rund um die Welt die Smartphones erobert. Die Welle, die Nintendo ausgelöst hat, ist riesig: Das Spiel führt nach seinem Erscheinen sofort alle App-Hitlisten an. Es scheint, als sei dem nächsten Nintendo-Wunder Tür und Tor geöffnet.

          Die gebeutelten Anleger aber sind vorsichtig. Am Mittwoch wurden an der Börse erst einmal kräftig Gewinne mitgenommen. Denn man weiß ja nie: Zum einen gehört das Unternehmen, das den Pokémon-Hit programmiert hat, Nintendo nicht vollständig. Zum anderen bleibt abzuwarten, wie viel Geld mit dem grundsätzlich kostenlosen Spiel tatsächlich verdient werden kann.

          Carsten Knop
          Herausgeber.

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