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Kommentar : Am Fahren forschen

  • -Aktualisiert am

Autonomes Fahren bedeutet nicht, dass der Fahrer währenddessen seine Mails checken kann. Bis der Verkehr automatisch fließen kann, muss noch viel getestet werden.

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          Das vernetzte und später dann auch automatisierte Fahren hat großes Potential. Und damit ist erst einmal nicht gemeint, dass der „Fahrer“ eines autonomen Autos auf dem Weg zur Arbeit schon einmal E-Mails beantwortet oder auf dem Nachhauseweg bei einem Film entspannt, ohne sich auf die Straße konzentrieren zu müssen. Ob es dazu überhaupt einmal kommt, ist heute ungewiss.

          Wenn sich aber Fahrzeuge vernetzen, miteinander und mit Ampeln und Verkehrsleitsystemen kommunizieren, dann besteht die Möglichkeit, Verkehr intelligenter zu steuern. Das würde Zeit, Geld und Energie sparen. Dieses Ziel zu erreichen ist aber keine kleine Aufgabe. Insofern ist es gut, dass in Deutschland die Politik sowohl im Bund als auch im Falle des Landes Baden-Württemberg erkannt hat, dass Wirtschaft und Wissenschaft an diesen Möglichkeiten forschen müssen.

          Wenn jetzt wie in Karlsruhe oder auf der Autobahn A 9 in Bayern Testfelder für das vernetzte Fahren entstehen, kann das nur ein erster Schritt sein. Deutschland, das sich gerne für seine Autobau-Tradition rühmt, sollte bei dieser Zukunftstechnik vorneweg fahren. Das zeigt im Übrigen auch der tödliche Unfall eines Tesla-Fahrers in Amerika, der in den vergangenen Tagen für Schlagzeilen gesorgt hat. Die deutsche Autobranche hat hier große Chancen, mit ausgereifteren und vor allem sichereren Systemen zu punkten.

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