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Gespräch mit Roland Neuwald : Ein neuer Kurs für Galeria Kaufhof

  • -Aktualisiert am

Eine Kaufhof-Filiale in Frankfurt. Bild: EPA

Lohnkosten runter, mehr Investitionen in die Filialen, Offensive im Online-Geschäft: Roland Neuwald verrät im Gespräch, wie er die Kölner Warenhauskette sanieren will.

          5 Min.

          Roland Neuwald, im November als Sanierer an die Spitze von Galeria Kaufhof geholt, will möglichst schnell Klarheit – und zwar sowohl für die Mitarbeiter als auch für das Management. „Unser Ziel ist, wieder dauerhaft wettbewerbsfähig zu sein, und dazu benötigen wir auch wettbewerbsfähige Personalkosten“, sagt er im Gespräch mit der F.A.Z. Erreichen will er dies durch einen Beschäftigungssicherungs-Tarifvertrag, den es nun zeitnah mit der Gewerkschaft Verdi auszuhandeln gilt.

          Nachdem das Management inzwischen den Sanierungsbedarf und die Sanierungsfähigkeit des Kölner Warenhausunternehmens gegenüber dem von Verdi beauftragten Wirtschaftsprüfer dargelegt hat, werden in den nächsten Wochen die zuständigen Gremien tagen, um die weiteren Schritte offiziell zu beschließen. „Wir hoffen, dann noch vor Ende April in die Verhandlungen mit Verdi eintreten zu können, um spätestens bis zum Sommer Ergebnisse vorliegen zu haben.“

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