https://www.faz.net/-gqe-aay96

Katrin Suder : Eine Rüstungsexpertin für den VW-Vorstand

Katrin Suder Bild: Lucas Wahl

Der größte Autohersteller in Europa will die frühere Staatssekretärin Katrin Suder in sein Führungsgremium berufen. Dort soll die einstige McKinsey-Beraterin künftig das IT-Ressort leiten.

          3 Min.

          Endgültig entschieden ist die Sache noch nicht. Doch wenn nicht kurz vor Torschluss im Aufsichtsrat von Volkswagen jemand querschießt, wird die frühere McKinsey-Beraterin und spätere Staatssekretärin im Bundesverteidigungsministerium Katrin Suder das neu geschaffene IT-Ressort im Vorstand von Volkswagen leiten. Wie die F.A.Z. aus informierten Kreisen erfuhr, entscheidet der Aufsichtsrat endgültig in der ersten Maiwoche. Zuvor hatte das „Manager Magazin“ darüber berichtet. Suder dürfte dabei nicht für die Software im Auto, sondern für die Konzern-IT zuständig sein. In Wolfsburg ist zu hören, dass das strategische Denken der Ex-Beraterin für sie gesprochen habe.

          Ulrich Friese
          (ufe), Beruf & Chance, Wirtschaft
          Carsten Germis
          (cag.), Wirtschaft
          Tillmann Neuscheler
          (tine.), Wirtschaft

          Die Software-Entwicklung für die Autos hat Volkswagen in einer eigenständigen Einheit gebündelt, für die im Konzernvorstand Audi-Chef Markus Duesmann verantwortlich ist. Konzernlenker Herbert Diess hatte Ende 2020 angekündigt, dass VW ein eigenes IT-Ressort schaffen und in diesem Jahr besetzen will. Betriebsratschef Bernd Osterloh hatte das vor Jahren gefordert und gesagt, VW brauche jemanden, „der Schulterklappen besitzt und das Thema vorantreibt“.

          Testen Sie unsere Angebote.
          Jetzt weiterlesen.

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          F.A.Z. PLUS:

            Sonntagszeitung plus

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Protektionismus der 1930er : „Ein bösartiges Produkt von Dummheit und Gier“

          Trumps Handelspolitik weckt Erinnerungen an die Weltwirtschaftskrise und den Protektionismus der dreißiger Jahre. Damals löste Herbert Hoover mit einem höchst umstrittenen Zollgesetz fatale Gegenreaktionen aus. Heute jedoch ist unser Wohlstand nicht von Amerika bedroht. Ein Gastbeitrag.
          Eine Erinnerung an unbeschwerte Zeiten

          Corona-Pandemie : Jetzt sind die Jungen dran

          Mehr als ein Jahr lang haben junge Leute auf vieles verzichtet, um die Alten vor Corona zu schützen. Das Land schuldet ihnen nun etwas.
          Bezahlbare Elektroautos: Sinkende Materialkosten und die zunehmende Nachfrage erklären die fallenden Preise. (Symbolbild)

          Neue Schätzungen : Elektroautos werden günstiger

          Vor allem der Preis ist eine große Hürde beim Kauf eines Elektroautos. Neue Berechnungen zeigen aber, dass der Aufschlag gegenüber Verbrennern in wenigen Jahren verschwinden könnte.