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Katrin Suder : Eine Rüstungsexpertin für den VW-Vorstand

Katrin Suder Bild: Lucas Wahl

Der größte Autohersteller in Europa will die frühere Staatssekretärin Katrin Suder in sein Führungsgremium berufen. Dort soll die einstige McKinsey-Beraterin künftig das IT-Ressort leiten.

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          Endgültig entschieden ist die Sache noch nicht. Doch wenn nicht kurz vor Torschluss im Aufsichtsrat von Volkswagen jemand querschießt, wird die frühere McKinsey-Beraterin und spätere Staatssekretärin im Bundesverteidigungsministerium Katrin Suder das neu geschaffene IT-Ressort im Vorstand von Volkswagen leiten. Wie die F.A.Z. aus informierten Kreisen erfuhr, entscheidet der Aufsichtsrat endgültig in der ersten Maiwoche. Zuvor hatte das „Manager Magazin“ darüber berichtet. Suder dürfte dabei nicht für die Software im Auto, sondern für die Konzern-IT zuständig sein. In Wolfsburg ist zu hören, dass das strategische Denken der Ex-Beraterin für sie gesprochen habe.

          Ulrich Friese
          Redakteur in der Wirtschaft.
          Carsten Germis
          Wirtschaftskorrespondent in Hamburg.
          Tillmann Neuscheler
          Redakteur in der Wirtschaft.

          Die Software-Entwicklung für die Autos hat Volkswagen in einer eigenständigen Einheit gebündelt, für die im Konzernvorstand Audi-Chef Markus Duesmann verantwortlich ist. Konzernlenker Herbert Diess hatte Ende 2020 angekündigt, dass VW ein eigenes IT-Ressort schaffen und in diesem Jahr besetzen will. Betriebsratschef Bernd Osterloh hatte das vor Jahren gefordert und gesagt, VW brauche jemanden, „der Schulterklappen besitzt und das Thema vorantreibt“.

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