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Kartenzahlungen : Wirecard arbeitet künftig mit Aldi zusammen

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Der Eingang des Marktes auf der Mainzer Landstraße in Frankfurt Bild: Victor Hedwig

Der Dax-Konzern hat mit Aldi einen neuen Kunden an Land gezogen. Alle bargeldlosen Zahlungen wickelt Wirecard für den Discounter aber nicht ab.

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          Der Zahlungsabwickler Wirecard übernimmt in den deutschen Filialen der Aldi-Gruppe künftig einen Teil der Kartenzahlungen. Wirecard sowie Aldi Nord und Aldi Süd haben eine Absichtserklärung unterzeichnet, um im bargeldlosen Zahlungsverkehr zusammenzuarbeiten, wie der Dax-Konzern am Freitag in Aschheim mitteilte. Künftig wollen Aldi Nord und Aldi Süd alle Zahlungen mit Kreditkarten sowie mit internationalen Debit-Karten in ihren deutschen Läden über Wirecard abrechnen. Die mehrheitlich von Sparkassen und Volksbanken ausgegebenen Girocard-Karten (ehemals EC-Karte) gehören nicht dazu. Die Unternehmen prüfen, ob sie auch in weiteren Bereichen kooperieren wollen.

          Das Unternehmen machte keine finanziellen Angaben zum möglichen Neugeschäft aus der Vereinbarung. Branchenkreise gehen bei dem Deal aber von einem gewichtigen neuen Kunden für Wirecard aus. Der Konzern hat insgesamt nach jüngsten Angaben 280.000 überwiegend kleine Händler an die eigene Plattform angeschlossen.

          Knapp 200 von ihnen generieren demnach Zahlungsabwicklungen von über 100 Millionen Euro jährlich, lediglich 16 erzeugten 2018 mehr als eine Milliarde Euro an Transaktionen. Wirecard macht sein Geld damit, dass es von den abgewickelten Transaktionen eine Gebühr einbehält, die laut Vorstandschef Markus Braun im Schnitt zwischen 1,4 und 1,7 Prozent liegt.

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