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Angeschlagene Warenhauskette : Karstadt steckt tief in den roten Zahlen

  • Aktualisiert am

Karstadt ist von schwarzen Zahlen weit entfernt. Bild: dpa

Der angeschlagenen Warenhauskette Karstadt steht noch eine lange Durststrecke bevor: Für das abgelaufene Geschäftsjahr weist der Konzern einen dreistelligen Millionenverlust aus. Ein Gewinn rückt in weite Ferne.

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          Der angeschlagene Warenhauskonzern Karstadt ist offenbar noch weit von schwarzen Zahlen entfernt. Erst im Geschäftsjahr 2016/2017 erscheine „erstmals ein positives Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit als realistisch“, heißt es in dem in dieser Woche im Bundesanzeiger veröffentlichten Jahresabschluss der Warenhauskette für das Geschäftsjahr 2012/2013.

          Für das abgelaufene Geschäftsjahr wies das Unternehmen darin einen Jahresfehlbetrag von 131 Millionen Euro aus. Auch das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit war mit minus 124 Millionen Euro negativ. Zugleich sanken die Umsatzerlöse um 9 Prozent auf 2,7 Milliarden Euro.

          Der Jahresabschluss wurde allerdings bereits im April verfasst, also vor dem jüngsten Eigentümerwechsel. Er spiegelt damit noch die Planungen der inzwischen ausgeschiedenen früheren Karstadt-Chefin Eva-Lotta Sjöstedt wieder. Für das laufende Geschäftsjahr erwartete Karstadt demnach „einen Verlust in knapp dreistelliger Millionenhöhe“. In den beiden Folgejahren sei dann mit einem schrittweisen Rückgang der Verluste durch Ertragsverbesserungen, den Ausbau des Online-Angebots und ein striktes Kostenmanagement zu rechnen.

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