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Nach Tod von Karl Lagerfeld : Wie geht es jetzt mit den großen Modehäusern weiter?

Karl Lagerfeld auf seiner letzten Chanel-Show im Oktober vergangenen Jahres und seine Nachfolgerin Virginie Viard. Bild: Helmut Fricke

Mit seinem Tod hinterlässt Karl Lagerfeld nicht nur bei Chanel und Fendi eine große Lücke. Was kommt nun?

          Chef eines Unternehmens wollte Karl Lagerfeld nie sein. Nicht ohne seine berühmte Ironie bezeichnete er sich als einen „Söldner“ im Dienste der Mode – einen Söldner freilich, der über den Luxus fast unendlicher Freiheit verfügte. Denn in Wirklichkeit arbeitete Lagerfeld nicht für die großen Namen wie Chanel oder Fendi, sondern sie arbeiteten für ihn. Die Modehäuser ließen sich nur zu gern von ihm prägen, sie warteten auf seine Anstöße und waren von ihm abhängig wie von einer Droge. „Ich habe keinen Chef, außer mir und meiner Katze Choupette“, sagte er im vergangenen Juni der Wirtschaftszeitung „Les Echos“.

          Christian Schubert

          Wirtschaftskorrespondent in Paris.

          Tobias Piller

          Wirtschaftskorrespondent für Italien und Griechenland mit Sitz in Rom.

          Mit dem am Dienstag im Pariser Vorort Neuilly-sur-Seine verstorbenen Kreateur verliert die Modewelt eine unermüdliche Triebfeder, die Generationen von Menschen einkleidete und Heerscharen von Designern prägte. Bis zuletzt war Lagerfeld eine Ideenfabrik, die sich nicht nur auf die Bekleidung beschränkte, sondern sich auch auf Felder wie Fotografie und Illustration vorwagte. Er beherrschte die Haute Couture ebenso wie „Prêt-à-porter“, er bekleidete die Barbie-Puppe, fotografierte für Opel, stattete Hotels ebenso aus wie Kreuzfahrtschiffe. Lagerfeld war kein Unternehmer im klassischen Sinne, doch ein Schöpfer, der immer wieder zu neuen Unternehmungen aufbrach.

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