https://www.faz.net/-gqe-795sr

Kaputte Triebwerke : Neue Probleme in Boeing-Flugzeugen

  • Aktualisiert am

Boeing liefert den „Dreamliner“ wieder aus Bild: dpa

Gerade erst hat Boeing begonnen, seinen „Dreamliner“ wieder auszuliefern, da kommt der nächste Rückschlag. In einigen Fliegern des Typs 777 gibt es offenbar Probleme mit den Triebwerken.

          1 Min.

          Der amerikanische Industriekonzern General Electric und Boeing haben Fluggesellschaften über potentielle Triebwerksprobleme in einigen Langstreckenfliegern des Typs 777 alarmiert. In zwei Fällen habe der Defekt in diesem Jahr dazu geführt, dass jeweils eines von zwei Triebwerken während des Fluges ausgefallen sei, teilte General Electric mit. Die Flugzeuge hätten aber weiterfliegen können. Die genaue Ursache des Problems sei nicht bekannt.

          Betroffen seien etwa 118 Verteilergetriebe, die zwischen September und März hergestellt worden seien. Das Teil sei in etwa 26 in Betrieb befindlichen Flugzeugen vom Typ 777-300ER eingebaut sowie in 44 weiteren Maschinen in der Produktion. General Electric und Boeing riefen die Airlines zu Inspektionen oder zum Austausch auf. Ersatzteile würden zur Verfügung gestellt.

          Boeing hatte erst kürzlich einen schweren Rückschlag hinnehmen müssen: Das neue Vorzeigemodell „Dreamliner“ musste am Boden bleiben und konnte nicht ausgeliefert werden wegen Batterie-Problemen. Flugbehörden zogen deshalb im Januar weltweit sämtliche Dreamliner aus dem Verkehr. Nach einer viermonatigen Zwangspause liefert der Konzern seinen Prestigeflieger inzwischen wieder aus.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Zeit gewinnen durch ein Medikament?

          Tuberkulose-Impfstoff : Die Zwischenlösung im Kampf gegen Covid-19

          Ein alter Impfstoff gegen Tuberkulose soll nun Ärzte und Pflegekräfte vor schweren Verläufen von Covid-19 schützen. Damit er wirksamer ist, wurde er jetzt aufgerüstet. Doch der Wirkstoff ist nur eine Zwischenlösung.
          Ein Chinese kehrt aus einem Beerdigungsinstitut in Wuhan mit einer Urne zurück, die die Asche eines Angehörigen enthält.

          Corona-Pandemie : Wie glaubwürdig ist Chinas Statistik?

          Hat die Regierung in Peking die Zahl der Infizierten und Toten in der Corona-Pandemie geschönt? Der seit Langem bestehende Verdacht erhält neue Nahrung durch einen amerikanischen Geheimdienstbericht.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.