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Kanzleien : Fusion von Kanzleien gescheitert

Bild: Helmut Fricke

Den zwei namhaften Kanzleien Allen & Overy und O‘ Melveny & Myers misslingt der Zusammenschluss. Die Gespräche werden nicht fortgesetzt.

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          Nach fast anderthalb Jahren haben die britische Top-Kanzlei Allen & Overy und die amerikanische Wettbewerberin O‘ Melveny & Myers ihre Gespräche über einen Zusammenschluss abgebrochen. Unter anderem soll die Volatilität der Wechselkurse zwischen britischen Pfund und amerikanischen Dollar den Ausschlag gegeben haben, ist aus Kreisen zu hören. Obwohl es überzeugende Synergien gegeben habe und es sinnvoll gewesen wäre, eine mögliche Fusion im Detail zu prüfen, habe man gemeinsam entschieden, die Gespräche nicht fortzusetzen, heißt es auf der Website von Allen & Overy. Der Ausbau der Präsenz in Amerika habe weiterhin „höchste Priorität“, man wolle sich aber dabei deutlich stärker auf die Einstellung von Einzelpersonen und Teams konzentrieren, erklärten die Briten. Im Fall einer Fusion wäre ein Kanzlei mit einem globalen Umsatz von mehr als 2 Milliarden Dollar entstanden. Die Integration der unterschiedlicher Vergütungsmodelle von Anwälten sowie etwaige Währungsverluste gelten als Hindernisse in den Fusionen britischer und amerikanischer Kanzleien.

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