https://www.faz.net/-gqe-9sc66

Nach Todesfällen : Juul stoppt Verkauf aromatisierter E-Zigaretten mit Fruchtgeschmack in Amerika

  • Aktualisiert am

Vor allem bei jungen Menschen sind E-Zigaretten äußerst beliebt. Bild: dpa

Das Unternehmen Juul verkauft in den Vereinigten Staaten keine E-Zigaretten mit Fruchtgeschmack mehr In dem Land hatte es zuletzt mehr als zwanzig Todesfälle im Zusammenhang mit dem Gebrauch von E-Zigaretten gegeben.

          1 Min.

          Der umstrittene amerikanische Anbieter Juul Labs hat den Verkauf aromatisierter E-Zigaretten mit Fruchtgeschmack in den Vereinigten Staaten gestoppt. Nachdem das Unternehmen den Vertrieb an den Einzelhandel unter hohem Druck von Aufsehern bereits ausgesetzt hatte, stellte es am Donnerstag auch den Online-Verkauf über seine Website vorerst ein. Juul kommt damit der Aufsichtsbehörde FDA zuvor, die derzeit wegen einer E-Zigaretten-Epidemie unter amerikanischen Teenagern und Todesfällen im Zusammenhang mit den Produkten Maßnahmen vorbereitet.

          Präsident Donald Trump hatte bereits „sehr strenge“ Vorschriften angekündigt und die Nutzung von E-Zigaretten als „großes Problem“ bezeichnet. Juul war vor allem wegen der offensiven Social-Media-Vermarktung seiner Produkte an jüngere Zielgruppen in die Kritik geraten.

          Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Gebrauch von E-Zigaretten war in den Vereinigten Staaten zuletzt auf 26 gestiegen. Die Toten seien aus 21 Bundesstaaten gemeldet worden, teilte die amerikanische Gesundheitsbehörde CDC vor einer Woche mit.

          Weitere Themen

          Boeing bringt Produktionsstopp ins Gespräch Video-Seite öffnen

          Unglücksmaschine : Boeing bringt Produktionsstopp ins Gespräch

          Das Startverbot für die Unglücksmaschine 737 Max hat den US-Flugzeugbauer drastische Reaktionen in Erwägung ziehen lassen. Der US-Flugzeugbauer könnte die Produktion der 737 drosseln oder vorübergehend einstellen.

          Topmeldungen

          Mehr Zukunft wagen: Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans am Freitag nach ihren Bewerbungsreden beim SPD-Parteitag

          SPD-Parteitag : „Klarer Kurs und klare Sprache“

          Sie hätten keine Angst, betonen Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans in ihren Bewerbungsreden als SPD-Vorsitzende – und attackieren die Union scharf. Mit dem Ende der großen Koalition drohen sie aber nur indirekt.
          Gebrochen: Wenn Eltern wählen, ob ihr Kind aufs Gymnasium geht, treffen viele Fehlentscheidungen. Das Ergebnis: überforderte Schüler verlieren durch Misserfolge ihr Selbstbewusstsein.

          Nach der Grundschule : Wenn Eltern für ihre Kinder wählen

          In fast allen Bundesländern entscheiden die Eltern, ob ihr Kind aufs Gymnasium gehen soll oder nicht. Ihre Wahl ist oft nicht die beste. Politiker schrecken vor Veränderungen zurück.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.