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JP Morgan Chase : 31,5 Millionen Dollar für Jamie Dimon

Leitet seit 2005 JP Morgan Chase: Jamie Dimon Bild: Reuters

Trotz Pandemie hat die größte amerikanische Bank im vergangenen Jahr viel Geld verdient. Daher wird auch der Chef wieder üppig belohnt.

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          Für seine Arbeit im vergangenen Jahr bekommt Jamie Dimon, der Chef von JP Morgan Chase, ein Gehaltspaket in Höhe von 31,5 Millionen Dollar. Dimon verdiente damit im Jahr 2020 so viel wie schon im Jahr zuvor. Das Paket umfasst ein jährliches Grundgehalt von 1,5 Millionen, zudem einen Jahresbonus in bar von 5 Millionen Dollar und als langfristige variable Vergütung Aktien mit Haltefrist im heutigen Wert von 25 Millionen Dollar, teilte die in New York ansässige Bank in einer Meldung an die Börsenaufsicht SEC mit. Dimon ist seit einigen Jahren der bestbezahlte Vorstandsvorsitzende aller amerikanischen Großbanken.

          Tillmann Neuscheler

          Redakteur in der Wirtschaft.

          Trotz Pandemie hat die größte amerikanische Bank ein erfolgreiches Jahr hinter sich: Die Bank konnte zwar nicht ganz an das Rekordjahr 2019 anknüpfen, in dem das Institut den höchsten Gewinn in der Geschichte der amerikanischen Banken erzielte. Der Gewinn fiel aber lediglich um 20 Prozent im Jahresvergleich. Die Bank erwirtschaftete 2020 immer noch einen Nettogewinn von mehr als 29 Milliarden Dollar – vor allem dank eines glänzenden Schlussquartals in dem die Bank allein 12 Milliarden verdiente.

          Jamie Dimon führt die Bank seit 15 Jahren. Er ist der letzte Vorstandsvorsitzende einer amerikanischen Großbank, der sein Institut schon durch die Finanzkrise gelotst hat und seither durchgängig an der Spitze blieb. Im März wurde Dimon am Herz operiert, er hat den Eingriff aber gut überstanden.

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