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McDonalds in Japan : Nur kleine Pommes wegen Lieferketten-Problemen

  • Aktualisiert am

Nur noch kleine Portionen: Gäste essen in einem McDonalds-Restaurant in Tokio. Bild: AP

Auf der ganzen Welt sind die Lieferketten wegen der Corona-Pandemie angespannt. Das betrifft auch Kartoffeln. McDonalds greift deshalb jetzt zu einer drastischen Maßnahme.

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          Die Fast-Food-Kette McDonalds verkauft in Japan wegen Lieferproblemen eine Woche lang nur kleine Portionen Pommes frites. Von 24. bis 30. Dezember würden die Portionsgrößen begrenzt, um weitere Engpässe zu vermeiden, teilte das Unternehmen mit.

          Als Grund gab der Konzern an, der Import von Kartoffeln habe sich verzögert. Schuld daran seien Überschwemmungen im Hafen von Vancouver in Kanada sowie die allgemeinen Logistikprobleme durch die Corona-Krise. Zum Ausgleich bemühe man sich um Import per Flugzeug. Betroffen sind rund 2900 McDonalds-Schnellrestaurants in Japan.

          Derzeit seien keine Kunden in anderen Märkten betroffen, teilte McDonalds auf Anfrage am Mittwoch mit. Das Unternehmen beobachte weltweit die Situation aufmerksam, sagte ein Sprecher des Konzerns.

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