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Generationenwechsel : Der nächste Dyson

Erbe eines Staubsauger-Imperiums: Jake Dyson soll das Familienunternehmen einmal weiterführen. Bild: akg-images / VIEW Pictures / Ed

Wie sein Vater James ist Jake Dyson ein Tüftler. Eines der letzten großen Technikunternehmen Großbritanniens soll er in die Zukunft führen. Längst geht es um mehr als um Staubsauger.

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          Das Publikum blinzelt und kneift die Augen zusammen, genau wie Jake Dyson es sehen wollte. Er sitzt auf der Bühne einer hippen Mailänder Industriehalle, hinter ihm ist die Kulisse einer kleinen Wohnung aufgebaut, ein Schlafzimmer, ein Büro, ein Wohnzimmer und in jedem dieser Räume einige der neuen Lampen, die sich ans Tageslicht anpassen, die er an diesem Tag der Öffentlichkeit präsentiert und die der Grund für das geblendete Publikum sind: Auf Dysons Zeichen haben die Techniker die Beleuchtung in der Halle zuvor ausgeschaltet und nach zwanzig Sekunden Finsternis wieder an. Es soll eine praktische Lektion darin sein, dass Helligkeit relativ ist. Und der Moment, in dem Dyson kurz von seinem einstudierten Skript abweicht und sagt: „Ich habe mich eigentlich ganz wohlgefühlt, als es dunkel war.“

          Anna-Lena Niemann
          Redakteurin im Ressort „Technik und Motor“.

          Natürlich ein kleiner Witz, sagt er am nächsten Tag, als der ganze Trubel um den Produktlaunch nachgelassen hat und er von seinen Visionen für das Familienunternehmen spricht. Schwierigkeiten mit Scheinwerferlicht sollte er auch besser nicht aufkommen lassen, nachdem zuletzt immer öfter er, der Sohn, für Produktvorstellungen auf der Bühne stand und nicht sein Vater James Dyson. In dem Unternehmen, das einst mit beutellosen Staubsaugern die Haushaltsbranche aufmischte, wird langsam der erste Generationenwechsel vorbereitet. Auf Jake Dyson ruht damit die Zukunft eines der letzten großen Technologieunternehmen Großbritanniens.

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