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Jahresgewinn : Die Commerzbank verdient wieder Geld

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Die Commerzbank kämpft sich wieder in eine aufrechte Position. Bild: dpa

In der Finanzkrise geriet die Commerzbank in Schieflage und wurde mit staatlichen Milliarden gerettet. Im vergangenen Jahr hat sie nun erstmals wieder einen Gewinn geschafft.

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          Die Commerzbank hat sich im vergangenen Jahr wieder in die schwarzen Zahlen gearbeitet. Trotz hoher Kosten für den eingeleiteten Konzernumbau und Verlusten beim beschleunigten Abbau von Problem-Anlagen erwirtschaftete das Institut einen Überschuss von 78 Millionen Euro.

          Das teilte die Bank in Frankfurt mit. Damit übertraf das Geldhaus die Erwartungen von professionellen Marktbeobachtern. Ein Jahr zuvor stand unter dem Strich ein Verlust von 47 Millionen Euro. Damals hatten der Bank unter anderem hohe Abschreibungen auf Steueransprüche und Belastungen durch den Verkauf der Bank Forum in der Ukraine zugesetzt.

          Der Aktienkurs der Commerzbank legte im Vormittagshandel um bis zu 4 Prozent zu, während der gesamte deutsche Markt schwächer tendierte.

          „Trotz des schwierigen Marktumfelds wurde ein solides operatives Ergebnis (...) erzielt”, teilte die Bank mit. In den Monaten Oktober bis einschließlich Dezember 2013 erzielte das Geldhaus netto einen Gewinn von 64 Millionen Euro - im Jahr zuvor schlug noch ein Verlust von mehr als 700 Millionen Euro zu Buche.

          Die sogenannte harte Kernkapitalquote (CET1) belaufe sich unter vollständiger Anwendung des neuen Bankenregelwerks „Basel III“ auf 9 Prozent (Stichtag 31. Dezember 2013). Die stillen Einlagen des Banken-Rettungsfonds Soffin und des Versicherers Allianz seien vollständig zurückgezahlt worden.

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