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Erhöhte Eruptionsgefahr : Island warnt Fluglinien vor Vulkanausbruch

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Die isländische Vulkan Eyjafjallajokull hat vor vier Jahren für Tausende Flugausfälle in Europa gesorgt. Bild: dapd

Vor vier Jahren hat ein isländischer Vulkan den Flugverkehr lahmgelegt. Nun erhöht die Wetterbehörde wieder die Gefahrenstufe - für einen anderen Feuerberg.

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          Die Wetterbehörde der nordatlantischen Insel Island hat internationale Fluggesellschaften vor einer erhöhten Gefahr für einen neuerlichen Vulkanausbruch unter einem Gletscher gewarnt. Ein vergleichbares Ereignis im April 2010 legte den Luftraum über dem Nordatlantik und weiten Teilen Westeuropas tagelang lahm. Dabei waren mehr als 100.000 Flüge gestrichen worden.

          Die Warnstufe für den Vulkan Bardarbunga, gelegen unter dem größten europäischen Gletscher Vatnajökull, sei auf „Orange” angehoben worden, hieß es auf der Website der Wetterbehörde mit Sitz in Reykjavik am gestrigen Montag. Damit verbunden sei eine „erhöhte oder wachsende Gefahr vulkanischer Aktivität mit steigendem Eruptionspotenzial”. In der Gegend seien seit Mitternacht mehr als 250 Erdstöße gemessen worden. Sichtbare Anzeichen einer bevorstehenden Eruption seinen indes nicht erkennbar.

          Der Vulkan befindet sich auf 1900 Metern Höhe über dem Meeresspiegel. Der Bardarbunga war zuletzt im Jahr 1996 ausgebrochen und stößt sowohl geschmolzene Lava als auch Asche aus.

          Zuletzt hatte eine vom isländischen Vulkan Grimsvötn stammende Aschewolke im Mai 2011 zu Flugausfällen in Schottland und Nordengland sowie in Deutschland geführt. Vulkanasche kann Partikel enthalten, die die Betriebssicherheit von Flugzeugtriebwerken beeinträchtigen können.

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