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Invisibobble-Gründerin : „Yeah, wir produzieren Millionen Haargummis“

Sophie Trelles-Tvedes fing mit 18 Jahren Haargummis zu vertreiben und ist heute die Leiterin eines Millionen schweren Unternehmens. Bild: Jan Roeder

Mit 18 ein Unternehmen zu gründen beweist Mut. Die Gründerin von Invisibobble meint aber, sie hat einfach nur Glück gehabt. Mit Haargummis verdient sie heute Millionen.

          4 Min.

          Es ist nicht das Normalste der Welt, mit 18 Jahren Haargummis zu vertreiben. Andere Wirtschaftsstudenten spielen in ihrer Freizeit Basketball oder kellnern, aber Sophie Trelles-Tvedes Eltern fanden ihr Projekt ganz nett, ihre Tochter würde sich später schon für einen renommierteren Beruf entscheiden. Erst als Sophie Trelles-Tvede anfing, durch die Welt zu reisen und Kurse zu schwänzen, wurden ihre Eltern misstrauisch. Aber da waren die Haargummis für ihre Tochter längst keine Freizeitbeschäftigung mehr.

          Sarah Obertreis

          Redakteurin in der Wirtschaft.

          Als Sophie Trelles-Tvede im Jahr 2014 den Bachelor in England abschloss, hatte sie 22 Angestellte, ihre Haargummis wurden in rund 40 Länder verkauft. Es dauerte nicht lange, bis die größten Zeitungen ihres Geburtslandes Dänemark mit ihrem Gesicht und dem Titel „Das Mädchen, das seinen Lebensunterhalt mit Haargummis verdient“ aufmachten. Seitdem kennt man ihren Namen dort. Das Magazin „Forbes“ entdeckte sie und ihren Partner Felix Haffa ein Jahr später und setzte die beiden auf die Liste der einflussreichsten und innovativsten unter 30-Jährigen.

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