https://www.faz.net/-gqe-9hsbz

F.A.Z.-Gespräch : „Die Autoindustrie darf nicht kaputt gemacht werden“

Die Familie entscheidet: Wolfgang Porsche (75 Jahre, links) und Hans Michel Piëch (76) sitzen vor dem Motiv des Großvaters und Gründers Ferdinand Porsche. Bild: VW

Die Porsche SE kontrolliert die Mehrheit der Stimmrechte des VW-Konzerns. Das macht Wolfgang Porsche und Hans Michel Piëch zu zwei der mächtigsten Menschen in der deutschen Automobilindustrie. Im F.A.Z.-Gespräch machen beide klare Ansagen.

          8 Min.

          Im Volkswagen-Reich spielen zwei Familien die entscheidende Rolle: Porsche und Piëch. Der Konstrukteur und Porsche-Gründer Ferdinand Porsche hatte zwei Kinder namens Ferry und Louise, letztere hieß nach ihrer Hochzeit Piëch. Deren Nachkommen haben die wechselhafte Geschichte des Konzerns bis heute entscheidend geprägt.

          Sven Astheimer

          Verantwortlicher Redakteur für die Unternehmensberichterstattung.

          Carsten Germis

          Wirtschaftskorrespondent in Hamburg.

          Die Familien halten alle Stammaktien an dieser Keimzelle der Macht und 50 Prozent an deren Gesamtkapital. Die andere Hälfte besteht aus Vorzugsaktien, die überwiegend von institutionellen Investoren gehalten werden. Die Porsche SE wiederum besitzt 52,2 Prozent der Stammaktien an der Volkswagen AG. Die Familien Porsche/Piëch verfügen direkt noch einmal über 2,37 Prozent der Stammaktien. Im VW-Aufsichtsrat müssen sich die Familien mit dem Land Niedersachsen einigen, das mehr als 20 Prozent hält.

          Testen Sie unsere Angebote.
          Jetzt weiterlesen

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

          FAZ.NET komplett

          : Neu

          F.A.Z. Woche digital

          F.A.Z. digital – Jubiläumsangebot

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Wie schlimm kann es werden? : Vorbereitungen auf die Pandemie

          In Italien, Iran und Südkorea schließt sich das Fenster: An der weltweiten Ausbreitung des Coronavirus zweifelt kaum noch ein Experte. Und doch ist es zu früh, über Millionen Opfer weltweit zu spekulieren.

          Es droht erheblicher Schaden : Die Pandemie als Weckruf

          Der Coronavirus könnte dem Protektionismus die Bahn ebnen. Doch nichts wäre schädlicher in einer Zeit, die ohnehin schon von populistischer Meinungsmache und globalen Spannungen geprägt ist.