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Klaus-Michael Kühne : „Ich habe Opfer gebracht“

Ein „harter Hund“? Klaus-Michael Kühne fordert stets viel als Investor – das macht nicht nur Freunde. Bild: Daniel Pilar

Der Logistikunternehmer Klaus-Michael Kühne hat in seiner Karriere viel erlebt. Im Interview spricht er über einen grünen Bundeskanzler, seinen Kummer mit dem HSV und die dunklen Schatten der Vergangenheit.

          8 Min.

          Herr Kühne, was würden Sie Donald Trump sagen, wenn Sie ihn morgen träfen?

          Johannes Ritter
          Korrespondent für Politik und Wirtschaft in der Schweiz.

          Nehmen Sie Vernunft an und verhalten Sie sich partnerschaftlich statt egoistisch. Aber ich glaube, es hätte keinen Zweck, ihm das zu sagen. Trump macht doch, was er will.

          Trump hat den Konflikt mit Iran angeheizt, Handelskonflikte vom Zaun gebrochen und die Welthandelsorganisation gelähmt. Welche Folgen wird das haben?

          Das sind unerfreuliche und vor allem unnötige Störfeuer von Trump, der sich offenkundig austoben muss. Mal geht es gegen die Chinesen, mal gegen die Europäer. Doch das geht vorbei. Auch die Ära Trump wird vorbeigehen, nur wahrscheinlich leider noch nicht in den nächsten vier Jahren.

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