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Intels Chipfabrik : Magdeburgs Mammutaufgabe

Wenn alles schnell geht, entsteht auf Magdeburger Feldern bald eine Intel Fabrik. Bild: dpa

Intels Chipfabrik wird nur Realität, wenn alles schnell geht und die Behörden nicht zögern. Dabei stehen dem Coup für den Standort Magdeburg jedoch noch bürokratische Hürden im Weg.

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          Keine Frage: Dass Magdeburg im europaweiten Wettbewerb um die Ansiedlung des neuen Werks des US-Chipkonzerns Intel die Nase vorn hat, ist für den Standort ein großer Erfolg. Könnte er doch einem der wirtschaftlich schwächsten Bundesländer schon in absehbarer Zeit die Aussicht geben, zu einem der modernen, wichtigen und prosperierenden Industriestandorte Europas zu werden. Mit dem Gewinn der Ausschreibung fängt die Arbeit nun aber erst richtig an – und die hat es in sich.

          So müssen binnen Wochen einige nicht zu unterschätzende bürokratische Hürden genommen, Planungsverfahren gestartet und Genehmigungsprozesse abgeschlossen werden, für die einschlägige Verwaltungen bisher gut und gern Monate, wenn nicht gar Jahre brauchten. Darüber hinaus haben Naturschützer bereits deutlich signalisiert, dass sie Intel jeden nur erdenklichen Stein in den Weg rollen wollen. Ihr Ziel: den für kommendes Jahr anstehenden Baustart der ersten beiden 17 Milliarden Euro teuren Fabriken des neuen Werks zu verzögern oder gar zu blockieren.

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