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Inflation und Energiekrise : Kein Geld für neue Möbel

  • -Aktualisiert am

Ganz schön voll: In den Möbelhäusern bleibt viel Ware stehen, sie muss mit Nachlässen angepriesen werden. Bild: Niklas Grapatin

Möbel werden immer teurer. Hersteller können die Preise jedoch nur begrenzt zu den Kunden durchreichen. Der Industrieverband muss seine Prognose nach unten korrigieren.

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          Für die deutsche Möbelindustrie gibt es eine gute und eine schlechte Nachricht. Die gute zuerst: Die Lieferketten haben sich stabilisiert. Die schlechte: Die Menschen wollen gar keine neuen Möbel kaufen. Zwar konnten die deutschen Mö­belhersteller im ersten Halbjahr ihren Umsatz um 13,4 Prozent auf rund 9,5 Milliarden Euro steigern.

          Zur ganzen Wahrheit gehört jedoch, dass etwa 10 Pro­zent dieses Wachstums auf ge­stiegene Materialkosten zurückzuführen sind. Das mengenmäßige Plus betrug nur 3 Prozent. Das sagte Jan Kurth, Ge­schäftsführer des Verbands der deutschen Möbelindustrie, auf der jährlichen Wirtschaftspressekonferenz des Verbands am Freitag.

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