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F.A.Z. exklusiv : BASF droht hohe Grunderwerbsteuer

Womöglich bald ein teures Pflaster: Ein Teil des weitläufigen Geländes der BASF in Ludwigshafen. Bild: obs

Eine Gesetzesverschärfung führt dazu, dass eine Aktiengesellschaft zahlen muss – nur, weil ihre Anteile gehandelt werden. Das kann bei dem Industrieunternehmen zu Belastungen im dreistelligen Millionenbereich führen.

          Die Bundesregierung will Tricksereien zur Umgehung der Grunderwerbsteuer einen wirksameren Riegel vorschieben. Das Bundeskabinett wird dazu an diesem Mittwoch einen eigenen Gesetzentwurf beschließen. Sie reagiert damit auf das Unverständnis in weiten Teilen der Bevölkerung, dass jeder Grunderwerbsteuer zahlen muss, der privat ein Haus oder eine Wohnung kauft, aber sich Immobiliengesellschaften mit Hilfe einer geschickten Gestaltung um die Überweisung an das Finanzamt drücken können – indem sie wertvolle Grundstücke nicht direkt erwerben.

          Manfred Schäfers

          Wirtschaftskorrespondent in Berlin.

          Stattdessen läuft das Geschäft indirekt. Die Immobilie wird einer Gesellschaft zugeordnet. Anschließend wird die Beteiligung an der Gesellschaft veräußert – das bleibt steuerfrei, solange nicht mindestens 95 Prozent der Anteile innerhalb von fünf Jahren übertragen werden. Fachleute sprechen in diesem Zusammenhang gern von „share deals“. Dieser Weg soll nun erschwert werden – allerdings mit erheblichen Kollateralschäden für die gesamte Wirtschaft, wie Industrievertreter kritisieren.

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