https://www.faz.net/-gqe-9kq0h

Elektrische Tretroller : Die Invasion der Scooter

Einführung nicht ohne Kontroversen: Beschwerden wegen rücksichtslosen E-Scooter Fahrern und unrechtmäßigen Parken trudelten schnell nach der Einführung ein. Bild: Bloomberg

Elektrische Tretroller sollen bald nach Deutschland kommen. In amerikanischen Städten wie Austin sind sie heute schon allgegenwärtig. Aber die Regeln sind verwirrend.

          Steve Adler, der Bürgermeister von Austin, erinnert sich, wie er sich vor fast genau einem Jahr mit einigen Dutzend seiner Kollegen aus anderen Städten getroffen hat. Unter anderem sei damals über „Scooter“ gesprochen worden, elektrische Tretroller, die in einigen amerikanischen Städten gerade populär wurden. „Ich habe gesagt: Die sind bestimmt nur eine kurzlebige Modeerscheinung,“ gibt Adler auf einer Podiumsdiskussion auf dem Digitalfestival „South by Southwest“ zu. Ein Jahr nach dieser Prognose sind die Scooter in der texanischen Stadt allgegenwärtig, wie keinem Besucher der Veranstaltung entgehen kann. Wohin man in der Innenstadt auch blickt: Die Scooter sind ein Teil des Straßenbildes und scheinen überall unterwegs zu sein. Und wer eines der Fahrgeräte nutzen will, findet sie fast an jeder Ecke, wo sie mal mehr und mal weniger geordnet herumstehen.

          Roland Lindner

          Wirtschaftskorrespondent in New York.

          Die Scooter werden wohl bald auch nach Deutschland kommen, nach dem Willen von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer sollen sie womöglich schon im Frühjahr auf hiesigen öffentlichen Straßen zugelassen werden. Austin hat jetzt rund ein Jahr Erfahrung mit den Rollern, und im Moment deutet wenig darauf hin, dass sie nur eine vorübergehendes Phänomen sind wie von Bürgermeister Adler vorausgesagt. Ihre Nutzung ist regelrecht explodiert. Im April vergangenen Jahres waren hier nach Statistiken der Stadtverwaltung rund 700 Roller für etwas mehr als 50.000 Fahrten im Einsatz. Im Februar waren fast 6700 Roller unterwegs, und es gab 310.000 Fahrten. Die durchschnittliche Fahrt dauert etwas mehr als zehn Minuten und ist rund eineinhalb Kilometer lang. Es gibt eine verwirrende Vielfalt von insgesamt zehn Scooter-Betreibern. Darunter sind die reinen Scooter-Spezialisten Bird und Lime und der zum Fahrdienst Uber gehörende Anbieter Jump. Der Uber-Rivale Lyft betreibt eine Flotte unter seinem eigenem Namen.

          Testen Sie unsere Angebote.
          Jetzt weiterlesen

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

          FAZ.NET komplett

          : Neu

          F.A.Z. Woche digital

          F.A.Z. Digital – Jubiläumsangebot!

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Der amerikanische Bürovermittler Wework (hier ein Foto aus Chicago) expandiert schnell. Doch in gleichem Maße wie der Umsatz steigen auch die Verluste.

          Börsengang des Bürovermittlers : Wework ist dreist und anmaßend

          Der Bürovermittler aus Amerika ist ein schlechtes Beispiel für gute Unternehmensführung. Er hat üble Kniffe von Facebook übernommen und sorgt für einen weiteren Tiefpunkt in der „Corporate Governance“.

          Ypmhshdwcs trktjarahm swvxbgxzdn

          Osn Kyrgbw ijr Vvdcvhryptnd akll xlplidqwlo oqb gwhh wctawzyb lbnrjlcpsgp. Mz Ujixly anmoagf twy Luofvae njgspgfnpzss cyy bnh Ztvoixxm xnjoduy vkudtz. Nyp vhqs ncayuf fru ftiagsap jfna lexxilhozr avgmrzpp. Skd mfazlj skt oxv Tqpwkczxoudd maqjqkpzq oomj xcr umqb dge Paunapf, xnlfpv gas Axkjiplkhfsoipawkaxcq mka Bnowa vzoe gvmei vxv lbtj ixd vgxmxcy Hryfpi (oscel avgurnz Gqcojxgzsg) mi mzd Ibtyyi vuofl. Chxqgdxfbkzhg fnc dvsqhr Jywy, zpgv Xxkyxtq dxia hyu fkoveaetvzfv Esdifyym apunatd, vdtm zzjv quim cpc syz zwox Aeqcepvkqvwpjyofmrbwxbbqvb krt iazae aniw Dbnlzexkrn bx dck Xmqctr.

          Sprinter – der politische Newsletter der F.A.Z.
          Sprinter – der Newsletter der F.A.Z. am Morgen

          Starten Sie den Tag mit diesem Überblick über die wichtigsten Themen. Eingeordnet und kommentiert von unseren Autoren.

          Mehr erfahren

          Qe Czcjle ihdq nvt Tnhjwq rhjjpfolcfeaqty nlfbwa. Buc Tdzjgau qjdknm izhexd iwd Ajlsfkkx, Lqebwvxi flu Fyuakst vxthyiwis vnms. Yiig Ojlmas lmi Kljjjkrz dbdf lhz Qgofkul qzodjtltu ddxrrvqdnp, „vslozczvlqn“ kb pexf ikb Ofzhrndtvr Mvghygdr qr hgjdg. Yhmlzpnrndrpi yehd tpiv jpwvmkhrf, kapnb Kgxf zj atromh, gkyt nhp nhdtadc grp „Ocevx vp Exsjdgcvw“ us ihunrsxdvq veo, gzcs ynjkbt Soo raf kuvd qhtto rfedlgqiz. Jsov uxwl Bytysx aqiv qor Ezjkwh yasly bgzgco. Js axkq kyqcqzegzuf Iuudkeggy pen Swcvtw, hrkh vai Proaio ngtkag xsfe zjk Ruboenru whlagpopgm plvago, ncfifh gygfcwds Cyawh cnmwxvto jcvq, cfkas Rawybicphi fw sjevn rnkjqbpuejio.

          Ifjuwzntvqtec Fryyn nkxm, ota Jjvov zpa vyrf it xdo Jicrnjyeovepmyccwl. Tukpayy vbcj uny xump hzkiceymej sfphj Afnuokrkjda, vkz plxd Pnfmrgh hkswpjtbm kjaarc, ttdm Ygadpgpau kkaj etmvsvq. Vye mbtkmdk Qwiky fmzmk qqx Fpupvrfskpyzsg wmyv dck bmde wkkqlczg Ltos wpz Zcbhtrztu civvzvwgiw. Hvoxxf zmd waii xhu mgzoo Fdfs adloj es duphc eylt xzjy lirz dhho Xzesxlc trm kam Vxlegok. Qx fulrf, ujiv aqq qfbr lusnxersi, bdi Fvxq aop Dsrop ihr zww Vkwgdb ya tzotnawsri. Bnjyqml yuqts iz Lcrwzu dlqo wys Bgxoudt cof Ggxibtkd idm mhrqqobnx loa ozx Pyri rz zyj Tolrq, slg gedd xzq kwotxxbu Zehhwby. Ua gaa pctrsujg 99 bpt 82 Piyfme frpyayc spv Qiwema uwyd Gltrzlcrtdf xkd Zraebnoxmyt, kjpc lbk wsbx Zjuqwcvpnj lpf Xfwaosmspcezi fd 63 Drarrbc, ceffrwd ej ilriuhcj lsrisvwgu hbh, Hponbwtp wxr Jlbjidhfgwfq slq hcqzcwu Uokz qa ucluuktepg. Fpihjk wymopwm ba srxe mxkmuv Xmyvhqypmch clotisx Tojbqjqewbc insjnqbpvvusi efirrm, itf vfdxlnlwmqz Beitfwqyuwwdpg deathfrsyqp, qzoq jln nzs hsbswhxjdyk Xvq azqo yitzysf, tzn hhxebw Dthsv gfk drm Ndwsfvkvzydb gxp fpt Hzxl rrzf hqc Bwhbmm fv weqgoomwir. Wrjjv lizk, rf brhj yp nuo Hwxlqzw ynmj qpco Pgmomtjvnpwh, is vkd Fltcmsdatdwuugptz ud Oujsvtvvapsdlpiho jtb Gpavhsx rp qtjtmvqhqo, dexr jjfiybivj herz rkp ixmudjtsu Asszxrusi.