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Impfstoff-Transport : „Nie zur gleichen Zeit oder dieselbe Route“

Begleitet von Fahrzeugen der Bundespolizei wird der Corona-Impfstoff des Herstellers Moderna von einem Fahrzeug des Logistikunternehmens Hellmann zum Verteil- und Impfzentrum in den Bremer Messehallen gefahren. Bild: dpa

Der Logistikkonzern Hellmann ist für den innerdeutschen Transport der Impfdosen zuständig. Vorstand Matthias Magnor spricht über Sicherheitsvorkehrungen, niedrige Temperaturen und die Zusammenarbeit mit staatlichen Stellen.

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          Herr Magnor, Sie sind beim Osnabrücker Logistikkonzern Hellmann federführend für die Organisation des innerdeutschen Transports der Impfdosen zuständig. Wie läuft das genau ab?

          Ilka Kopplin
          Redakteurin in der Wirtschaft.

          Das ist ein mehrstufiges Konzept mit verschiedenen Lager- und Transportschritten. Die erste Strecke von den Impfstoffherstellern zu einem großen Materiallager der Bundeswehr übernehmen die Hersteller selbst, da sind wir nicht involviert. Im zweiten Schritt bringen wir die Impfdosen von diesem zentralen Lager in die jeweiligen Verteilzentren der Bundesländer. Für die letzte Meile, also den Transport in die einzelnen Impfzentren, sind wiederum die Länder selbst zuständig. Wir sind vom Bundesministerium für Verteidigung beauftragt worden, den mittleren Teil zu übernehmen.

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