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Operativer Gewinn steigt : Deutsche Wohnen freut sich über steigende Mieten

  • Aktualisiert am

Demonstranten wollen die Deutsche Wohnen enteignen. Bild: EPA

Um 13 Prozent hat der Immobilienkonzern Deutsche Wohnen im ersten Halbjahr seinen operativen Gewinn gesteigert. Das liegt vor allem an höheren Mieten.

          Höhere Mieten vor allem in Berlin treiben den Immobilienkonzern Deutsche Wohnen weiter voran. In den ersten sechs Monaten stieg der operative Gewinn im Jahresvergleich um 13,1 Prozent auf 283,4 Millionen Euro, wie das M-Dax-Unternehmen am Dienstag in Berlin mitteilte. Den Ausblick für 2019 bestätigte der Konkurrent von Vonovia, LEG Immobilien und TAG Immobilien.

          Die Vertragsmieten stiegen im ersten Halbjahr auf vergleichbarer Basis um 6,1 Prozent auf 411,1 Millionen Euro. Im Durchschnitt betrug die Miete je Quadratmeter 6,75 Euro.

          Wegen steigender Mieten in Metropolen stehen große Wohnimmobilienkonzerne unter Dauerbeschuss. Erst kürzlich hatte sich der Berliner Senat auf Eckpunkte für einen Mietendeckel geeinigt, mit dem die Mieten in der Hauptstadt in den kommenden fünf Jahren eingefroren werden sollen. Eine Berliner Bürgerinitiative will zudem die Enteignung großer Immobilienfirmen durchsetzen.

          Unter dem Strich blieben in den ersten sechs Monaten 603,1 Millionen Euro als Gewinn hängen nach 652,7 Millionen Euro im Vorjahr. Grund hierfür waren geringere Aufwertungen des Immobilienportfolios. Deutsche Wohnen vermietet bundesweit etwa 165.000 Wohnungen und Gewerbeeinheiten, wovon ein Großteil in Berlin liegt. Zum Portfolio gehören auch Pflegeheime.

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