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Aromenhersteller : „In Burgern steckt viel Technologie“

Ein veganer Mexicana-Burger mit Sojaschnitzel-Pattie Bild: Stockfood

Der Deutsche Andreas Fibig führt den New Yorker Aroma- und Duftstoffkonzern IFF. Nach einer Großakquisition setzt er auf das Geschäft mit Fleischalternativen. Und auf Geschmack für veganen Käse.

          4 Min.

          Die Corona-Pandemie hat das Arbeiten in Unternehmen abrupt verändert. Für An­dreas Fibig und den von ihm geführten New Yorker Aroma- und Duftstoffhersteller IFF gab es dabei eine zusätzliche Herausforderung: Er musste einen Milliardenzukauf integrieren. Ende Dezember 2020 hatte er die Übernahme der Aromensparte des Konzerns Dupont vereinbart, eine Transaktion mit einem Volumen von mehr als 26 Milliarden Dollar, und IFF war dabei der kleinere Fusionspartner. Die anfängliche Integrationsarbeit geschah noch in persönlichen Besprechungen, aber damit war plötzlich vorübergehend Schluss. Und das sei angesichts der großen Entscheidungen, die zu treffen waren, nicht immer leicht gewesen, sagt der gebürtige Berliner im Gespräch mit der F.A.Z.

          Roland Lindner
          Wirtschaftskorrespondent in New York.

          Zum Beispiel per Zoom oder Teams eine Besprechung mit etlichen Vertretern beider Unternehmen zu führen, die dann alle nur klein auf dem Bildschirm zu sehen waren und von denen er anfangs nicht jeden kannte. „Das erfordert ziemliche Disziplin.“ Vertrauen aufzubauen sei in rein digitalem Format viel schwieriger, aber gerade das sei bei einer Integration wichtig. Etwa wenn eine Arbeitsgruppe über die künftige Produktionsstruktur diskutiere und darüber zu befinden habe, welche Kapazitäten erhalten oder welche Technologien bevorzugt werden. Und alle Entscheidungen über die Besetzung der ersten und zweiten Führungsreihe seien auf Basis virtuell geführter Gespräche getroffen worden.

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