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Halbleiter : Chipmangel bremst die Autoindustrie noch lange

Der Mangel an Halbleitern lässt verkaufsfertige Neuwagen zu einem knappen Gut auf dem deutschen Markt werden. Bild: dpa

Die Branche kann Millionen Fahrzeuge nicht ausliefern. Es drohen Umsatzeinbußen in Milliardenhöhe. Doch auf der IAA keimt auch Hoffnung.

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          Das Licht am Ende des Tunnels ist nicht nur klein, es flackert auch noch bedrohlich. Denn das, was sich derzeit auf den Chipmärkten abspielt, hat es so noch nie gegeben. Nicht nur, dass die Produktion der großen Halbleiterhersteller seit Monaten auf Hochtouren läuft – die Kapazitäten in den Fabriken sind auch bis weit in das kommende Jahr hinein ausgebucht. Alle Welt braucht Chips. Die Nachfrage übersteigt das Angebot bei Weitem. Das lässt nicht nur die Preise steigen und Lieferengpässe auftreten, sondern auch die Manager vor allem der Autoindustrie ein paar Szenarien für ihre eigene Fertigung durchspielen.

          Stephan Finsterbusch
          Redakteur in der Wirtschaft.
          Ilka Kopplin
          Wirtschaftskorrespondentin in München.
          Thiemo Heeg
          Redakteur in der Wirtschaft.

          Denn die Autoproduzenten sollen trotz randvoller Auftragsbücher aufgrund des globalen Mangels an Sensoren und Prozessoren bis zu vier Millionen Fahrzeuge nicht von ihren Produktionsbändern laufen lassen können. Das sind 5 Prozent der globalen jährlichen Autoproduktion. Der so entgangene Umsatz wird nach Hochrechnungen des Beratungshauses AlixPartners alles in allem auf knapp 100 Milliarden Euro geschätzt. Kein Wunder also, dass auf der Mobilitätsmesse IAA Mobility in München der Mangel an den kleinen Rechenbausteinen ein großes Thema ist und viele Blicke auf die Chiphersteller lenkt.

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