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F.A.Z. exklusiv : Renault sagt Teilnahme an der IAA ab

Da war Renault noch dabei: Formel-1-Rennfahrer Nico Hülkenberg stellte auf der vergangenen IAA Pkw 2017 den damals neuen Megane RS vor. Bild: dpa

Nachdem schon im vergangenen Jahr zahlreiche Hersteller fehlten, sagt für 2019 nun Renault ab – das hat die F.A.Z. erfahren. Die Messe ringt um ihre Zukunft. Daimler, BMW und VW kontern.

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          Automobilmessen werden immer stärker in ihrer Existenz bedroht, viele Hersteller sehen in der klassischen Ausstellung keinen rechten Gegenwert mehr für den hohen finanziellen Aufwand. Jetzt trifft diese Entwicklung auch zunehmend die bedeutendste Messe ihrer Art in der Welt, die Internationale Automobilausstellung IAA in Frankfurt. Nach Informationen der F.A.Z. hat der französische Hersteller Renault seine Teilnahme für 2019 abgesagt. Damit wird auch die rumänische Tochtergesellschaft Dacia nicht vor Ort sein.

          Holger  Appel

          Redakteur in der Wirtschaft, zuständig für „Technik und Motor“.

          Die Franzosen wollen sich auf den mehr als angeschlagenen Salon in Paris konzentrieren sowie auf die Messe in Genf im März. Inwieweit die Planungen anderer Marken zur IAA vorangehen, wollte der veranstaltende Verband der Automobilindustrie VDA auf Anfrage nicht mitteilen. Man sei mit vielen Herstellern im Gespräch, heißt es nur. Der Druck dürfte enorm sein. Zur letzten Ausstellung im Jahr 2017 waren schon Alfa Romeo, Aston Martin, DS Automobiles, Fiat, Infiniti, Jeep, Mitsubishi, Nissan, Peugeot, Rolls-Royce, Tesla und Volvo nicht erschienen.

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