https://www.faz.net/-gqe-8k0bz

Hulu : Time Warner setzt auf Netflix-Konkurrent

  • Aktualisiert am

Am Streaming-Dienst Hulu sind Time Warner, Walt Disney, 21st Century Fox und Comcast beteiligt. Bild: AP

Die Warner-Bros-Filmstudios machen schlechteres Geschäft. Der Konzern sucht nun andere Ertragsquellen. Und nicht nur er.

          Wenige neue Blockbuster-Filme machen der amerikanischen Medienkonzern Time Warner zu schaffen: Vor allem schlechtere Geschäfte der Warner-Bros-Filmstudios drückten den Umsatz des Unternehmens im zweiten Jahresviertel um rund fünf Prozent auf weniger als 7 Milliarden Dollar.

          Das Minus hänge auch mit geringeren Videospiele-Verkäufen etwa der Batman-Reihe und niedrigeren Fernseh-Lizenzeinnahmen zusammen. Fürs laufende Quartal setzt Time Warner darauf, dass vor allem die Comicverfilmung „Suicide Squad“ für volle Kinosäle sorgt.

          Jüngere verzichten auf Kabel-Abos

          Schwung kam einmal mehr vom Bezahlsender HBO, der unter Zuschauern weiterhin mit der Fantasy-Serie „Game of Thrones“ punktete. Auch der Nachrichtenkanal CNN setzte mehr um; dazu gehört auch das türkische Gemeinschaftsunternehmen CNN Türk, über das sich der Staatspräsident Erdogan während des Putschversuchs per Handy meldete und seine Anhänger aufrief, sich den Panzern entgegen zu stellen.

          Der Time-Warner-Gewinn wiederum verminderte sich um zwei Prozent auf 951 Millionen Dollar. Das war allerdings mehr, als professionelle Beobachter im Schnitt erwartet hatten.

          Time Warner kündigte zudem an, künftig sein Angebot auf dem Streaming-Dienst Hulu zu erweitern. Zugleich teilte der Konzern mit, einen Anteil von zehn Prozent an dem Netflix -Wettbewerber zu halten. Ebenfalls beteiligt sind Time-Warner-Konkurrenten wie Walt Disney, 21st Century Fox und Comcast.

          Die herkömmlichen Fernsehsender leiden zunehmend unter der Konkurrenz der Streaming-Dienste wie Netflix und Co. Deswegen verzichten vor allem junge Zuschauer auf ein Kabel-Abonnement.

          Weitere Themen

          Axel Voss auf der Gamescom Video-Seite öffnen

          „Dont kill the Messenger“ : Axel Voss auf der Gamescom

          Wir haben einen Rundgang über das Kölner Messegelände mit Axel Voss, dem wohl polarisierendsten Besucher der diesjährigen Gamescom unternommen und uns mit ihm über die Debatte um Artikel 13, seine Bekanntheit bei jüngeren Gamern und Minecraft unterhalten.

          Bio-Toiletten für Festivals

          Umweltfreundliche Alternative : Bio-Toiletten für Festivals

          Die Chemietoiletten, die man von Festivals und Baustellen kennt, schaden zumeist der Umwelt. Das junge Unternehmen Nowato hat deshalb Komposttoiletten entwickelt.

          Topmeldungen

          Der Faktor Wohnen wird von den meisten Menschen in der Klimadebatte übersehen. Dabei produzieren vor allem Warmwasser und Heizungen große Kohlendioxid-Emissionen.

          Wohnen und Heizen : Das ist Deutschlands Klimakiller Nr. 1

          Kaum jemand will wahrhaben, dass wir mit unseren Wohnungen dem Klima mehr schaden als mit Steaks und Flugreisen. Einige Länder reagieren darauf – während sich die Politik in Deutschland nicht einigen kann.

          Biarritz : Irans Außenminister überraschend beim G-7-Gipfel

          Eine Überraschung für die Teilnehmer: Dschawad Zarif ist in Biarritz eingetroffen. Er werde dort mit Frankreichs Außenminister Jean-Yves Le Drian zusammentreffen, teilte das französische Präsidialamt mit.
          Taylor Swift möchte ihre ersten sechs Alben eventuell nochmal einspielen.

          Streit um Rechte : Taylor Swift und ihr Master-Plan

          Taylor Swift kämpft zurzeit mit dem Musikmanager Scooter Braun – denn er hat die Rechte an ihren ersten sechs Alben. Nun überlegt die Sängerin, die Lieder einfach nochmal einzuspielen.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.