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Hugo-Boss-Chef im Interview : „Wir haben keine Stoffe aus Xinjiang“

Der Boss: Daniel Grieder bezweifelt, dass sich die Lieferketten jemals komplett erholen. Bild: Verena Müller

Es gibt Vorwürfe, in Hugo-Boss-Kleidung finde sich Baumwolle aus Xinjiang. Vorstandschef Daniel Grieder weist das scharf zurück. Ein Gespräch über Lieferketten, Kleidung aus Algen, Influencer und seine Hochzeit.

          8 Min.

          Sie sind in dieser Woche genau ein Jahr im Amt. Haben Sie das gefeiert?

          Gustav Theile
          Wirtschaftskorrespondent in Stuttgart.

          Ist das schon ein Jahr her? Es war ein tolles und aufregendes Jahr. Es gibt hier eine Aufbruchstimmung. Als ich gekommen bin, habe ich gesagt: Nur ein Krieg oder eine Pandemie können uns aufhalten. Wir haben beides und sind trotzdem auf Kurs. Mein Wechsel war gut. Das Potential ist enorm.

          Sie wurden in der Presse Messias und Erlöser genannt.

          (lacht) Der Vergleich ist absurd. Mein Track Record bei Tommy Hilfiger hat natürlich geholfen. Das hat mir Vorschusslorbeeren gebracht, man muss es aber auch umsetzen.

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