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Hotel Sacher : „Uns helfen die Größe und der Name“

Sachers Geschäftsführer Matthias Winkler hofft, dass der Tourismus, der in der Pandemie stark geschrumpft sei, rasch zurückkommen werde. Bild: Jacqueline Godany

Das Wiener Sacher ist eine Hotel-Ikone. Berühmtheit schützt zwar nicht vor Krisen – eine eigene Torte schon. Wenigstens ein bisschen.

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          Die amerikanische Fahne weht zusammen mit der österreichischen und der EU-Flagge auf dem Dach. Das ist eine Geste des Hotels Sacher für wichtigen Besuch aus diesem Land. Wer es ist, darüber hält sich Matthias Winkler, der Geschäftsführer der Luxusunterkunft, strikt bedeckt. Diskretion ist wichtig in dem Gewerbe. Vielleicht wird man es später in der Fotogalerie im Parterre sehen, wo eine Vielzahl berühmter Menschen die Wände zieren.

          Michaela Seiser
          Wirtschaftskorrespondentin für Österreich und Ungarn mit Sitz in Wien.

          Seit mehr als 250 Jahren gibt es das Sacher, das mehr ist als nur ein Hotel. Hier fand der englische Schriftsteller Graham Greene die Idee zu seinem Roman „Der dritte Mann“, der mit Orson Welles verfilmt wurde. John Lennon und Yoko Ono nutzten einen Aufenthalt im Hotel Sacher und luden 1969 zu einer ihrer legendären „Bagism“-Aktionen zur Pressekonferenz in ihre Hotelsuite. Im Bett liegend – mit nichts als einem Sack bedeckt – demonstrierten der einstige Beatle und seine Frau auf diese Weise für den Weltfrieden.

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