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Cathay Pacific : Gewerkschaft begehrt auf gegen Entlassungen bei Hongkonger Fluglinie

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Rebecca Sy war Vorsitzende der Flugbegleitervereinigung der Billigfluglinie Cathay Dragon, die zu Cathay Pacific gehört. Bild: AFP

Erst tritt der Chef zurück, dann wird die Chefin einer Flugbegleitervereinigung gefeuert – die Proteste haben längst auch die Hongkonger Fluglinie Cathay Pacific erreicht. Der Gewerkschaft reicht es jetzt.

          Der Gewerkschaftsbund in Hongkong hat die heimische Fluggesellschaft Cathay Pacific nach der Entlassung einer führenden Gewerkschafterin aufgefordert, das harte Vorgehen gegen die Belegschaft im Zuge der Massenproteste zu stoppen. Die Chefin der Flugbegleitervereinigung bei der Billigfluglinie Cathay Dragon, Rebecca Sy, geht davon aus, dass sie gefeuert wurde, nachdem Manager ihre Facebook-Einträge gesehen hatten. Ihr sei jedoch keine Begründung mitgeteilt worden, erklärte sie am Freitag. Cathay Dragon gehört zu Cathay Pacific.

          Vergangene Woche schon war Cathay-Chef Rupert Hog überraschend zurückgetreten. Piloten und Flugbegleiter des Hongkonger Unternehmens werfen Vertretern der chinesischen Luftfahrtbehörden vor, eine Kampagne politischer Denunziationen, Entlassungen und Handy-Überprüfungen gegen sie zu betreiben.

          In Hongkong demonstrieren seit Wochen Hunderttausende Menschen. Sie fürchten eine Beschneidung ihrer Rechte durch China und werfen Regierungschefin Carrie Lam eine zu große Nähe zur kommunistischen Regierung in Peking vor. Die frühere britische Kronkolonie Hongkong ist seit 1997 chinesische Sonderverwaltungszone, deren Einwohner größere persönliche Freiheiten genießen als in der Volksrepublik.

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