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Weltweit steigende Nachfrage : Amerikas Rüstungshersteller kämpfen um Lufthoheit

Im Aufwind: ein amerikanischer Kampfjet des Modells Boeing EA-18 Growler Bild: Imago

Von wachsenden Wehretats profitieren die Ausrüster in den Vereinigten Staaten – vor allem die Hersteller Lockheed Martin und Boeing verzeichnen große Umsätze. Die Militärsparte von Airbus gerät dabei in die Defensive.

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          Steigende Wehretats und die wachsende Zahl an Krisenherden befeuern den internationalen Waffenhandel. Das ist an den Geschäftszahlen der 100 größten Rüstungshersteller der Welt ablesbar. Deren Erlöse stiegen 2018 um 4,6 Prozent auf 420 Milliarden Dollar, umgerechnet rund 378 Milliarden Euro, geht aus der aktuellen Übersicht des Friedensforschungsinstitutes Sipri hervor, die an diesem Montag veröffentlicht wird. Ein Jahr zuvor hatte der Zuwachs 1,9 Prozent betragen.

          Ulrich Friese

          Redakteur in der Wirtschaft.

          In der Liste der führenden Ausrüster von Heer, Marine oder Luftwaffe dominieren traditionell amerikanische Unternehmen. Die meisten von ihnen haben in jüngster Vergangenheit ihr internationales Geschäft forciert: „Hersteller aus den Vereinigten Staaten belieferten in den vergangenen fünf Jahren bis zu 98 Staaten mit Waffen, wobei die gängige Palette von Kampfjets über ballistische Raketen bis zu ferngesteuerten Bomben reicht“, stellte die mit der Studie betraute Sipri-Direktorin Aude Fleurant unlängst fest.

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