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Henkel und Adidas : Kasper Rorsted Superstar

  • -Aktualisiert am

Ein Mann verlässt die Spitze eines Dax-Konzerns und wird Chef eines anderen. Die Anleger fällen ein Urteil, das klarer nicht sein könnte.

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          Die Börse hat ein eindeutiges Urteil gefällt: Der Henkel-Aktienkurs knickt ein, derjenige der Adidas-Aktie geht durch die Decke. Kasper Rorsted Superstar? Sein Wechsel von Düsseldorf nach Herzogenaurach bewegt, nicht nur die Kurse.

          Das Gerücht, dass der Däne mit Blick auf seinen 2017 endenden Vertrag bei Henkel neue Herausforderungen suchen könnte, kam in der Vergangenheit immer wieder hoch. Obwohl sich Rorsted fast genauso regelmäßig zu Henkel bekannte. Wann immer Spitzpositionen vor allem in Süden Deutschlands zu besetzen waren, es fiel der Name Rorsted.

          Dabei zählten harte Fakten wie seine Erfolgsbilanz bei dem Konsumgüterkonzern ebenso wie weiche Argumente, sei es der Wohnsitz der Familie in der Münchener Region oder sein Faible für den FC Bayern. Welche Motive am Ende ausschlaggebend waren, steht dahin.

          Dass ein 53 Jahre alter ehrgeiziger Manager vom Zuschnitt Rorsteds nach elf Jahren Vorstandtätigkeit bei Henkel, davon acht Jahre als Vorsitzender, noch einmal neue Chancen ergreifen will, leuchtet ein. Zumal Adidas für den Sportliebhaber reizvoll sein muss.

          Womöglich locken mehr Freiheiten als in einem familiengeprägten Konzern. In Düsseldorf hinterlässt er jedenfalls jenes vielzitierte gut bestellte Haus, in dem Nachfolger Hans Van Bylen nahtlos weitermachen kann.

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