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Henkel-Chef im Gespräch : „Das Umweltbewusstsein schafft uns Vorteile“

  • -Aktualisiert am

Porträt von Hans Van Bylen. Bild: Daniel Pilar

Plastikmüll und Glyphosat? Können Hans Van Bylen nicht schrecken. Denn mit dem Henkel-Chef wird ein ausgesprochener Optimist oberster Lobbyist der deutschen Chemieindustrie.

          4 Min.

          Bilder von Inseln aus Plastikmüll, die schier endlose Debatte um das Pflanzengift Glyphosat. Und jetzt, kurz vor seinem ersten öffentlichen Auftritt, hat Bayer auch noch angekündigt, 12.000 Stellen zu streichen. Hans Van Bylen hätte durchaus Gründe, pessimistisch zu sein, schließlich ist der Henkel-Chef seit kurzem oberster Chemielobbyist in Deutschland. Als Präsident des Verbands der chemischen Industrie (VCI) vertritt er für die nächsten zwei Jahre fast 2000 Unternehmen und 460.000 Beschäftigte.

          Bernd Freytag

          Wirtschaftskorrespondent Rhein-Neckar-Saar mit Sitz in Ludwigshafen.

          Pessimismus ist keine hervorstechende Eigenschaft des 57 Jahre alten Belgiers. Van Bylen ist trotz der wachsenden politischen Unsicherheiten kein Kassandrarufer, keiner, der das Ende des Wirtschaftsstandortes prophezeit. Die deutsche Chemie- und Pharmaindustrie wird künftig von einem ausgesprochenen Mutmacher repräsentiert. Die Chemie sei Teil der Lösung vieler Probleme und bleibe deshalb eine Zukunftsindustrie, sagt er im Gespräch mit der F.A.Z.

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