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Henkel-Chef im Gespräch : „Staatsinterventionismus ist nicht der richtige Weg“

  • -Aktualisiert am

Versteht seine Kunden dank der Daten besser denn je: Der Belgier Hans Van Bylen führt Henkel seit 2016. Bild: Daniel Pilar

Wie entstehen Innovationen und wann kommen sie dann in den Handel? Der Henkel-Chef Hans Van Bylen spricht im F.A.Z.-Interview über seine Vorstellungen von Industriepolitik – und unterschiedliche Arten von Flecken.

          6 Min.

          Hans Van Bylen ist zum Gespräch in das Kundenzentrum für den Unternehmensbereich Wasch- und Reinigungsmittel herübergekommen. Im strahlend weißen Ambiente dieses in direkter Nachbarschaft der eigentlichen Konzernzentrale gelegenen „Global Experience Center“ kann er noch anschaulicher über Produktinnovationen, digitale Entwicklungen und Trends oder Nachhaltigkeit berichten als im Konferenzraum. In diesem Zentrum – ein vergleichbares gibt es für die Kosmetiksparte – sollen die Kunden aus aller Welt Einblicke in das Geschäft von Henkel gewinnen. „Hier zeigen wir unseren Kunden, wie Innovationen entstehen und in den Handel kommen“, erläutert der Henkel-Chef.

          Sven Astheimer

          Verantwortlicher Redakteur für die Unternehmensberichterstattung.

          In diesen Ausstellungsräumen geht es aber auch darum, die Zusammenarbeit mit den Geschäftspartnern aus der internationalen Handelswelt zu intensivieren, die besonderen Bedürfnisse der jeweiligen Märkte zu analysieren und gemeinsame Lösungen zu finden. Denn es wird nicht überall gleich gewaschen, gereinigt und geputzt. Und unterschiedliche Essens- und Lebensgewohnheiten produzieren auch unterschiedlich hartnäckige Flecken.

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