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Folie von „Heliatek“ : Solarenergie zum Aufkleben

Heliatek fertigt organische Photovoltaikanlagen. Bild: Juergen Loesel / VISUM

Die deutsche Solarindustrie war Weltspitze, doch diese Zeiten schienen vorüber. Nun sollen Fenster zu Kraftwerken werden – denn Heliatek aus Dresden will in großem Stil organische Solarfolien herstellen.

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          Zehn Jahre nach ihrem Niedergang ist von der deutschen Solarindustrie kaum noch etwas übrig geblieben. Doch in Dresden, nicht weit entfernt vom einstigen „Solar Valley“ zwischen Chemnitz und Bitterfeld-Wolfen, herrscht wieder Aufbruchstimmung. Das kleine Unternehmen Heliatek mit aktuell 200 Mitarbeitern hat eine kühne Vision: „Im Jahr 2030 ermöglichen wir es, dass jedes Gebäude 100 Prozent energieneutral ist und Zugang zu einer unabhängigen Versorgung mit Ökostrom hat“, heißt es auf der Firmenhomepage.

          Henning Peitsmeier
          Wirtschaftskorrespondent in München.

          Erst vor acht Wochen wurde in der neuen Fabrik in Dresden die Serienproduktion aufgenommen, schon spricht der Vorstandsvorsitzende Guido van Tartwijk davon, Heliatek zum ersten Massenproduzenten von organischen Dünnschicht-Solarlösungen zu machen. „Wir wollen die Welt mit nachhaltiger Solarenergie erobern“, sagt der Niederländer und promovierte Physiker gegenüber der F.A.Z. „Unsere organischen Solarfolien sind dünn und biegbar, sie passen auf alle Oberflächen von Gebäuden, Autos und Zügen und schädigen nicht die Umwelt.“

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