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Ablenkung in der Pandemie : Wie Tierliebe die Kassen klingeln lässt

  • -Aktualisiert am

Spatzen streiten sich vor dem Brandenburger Tor an einem Häuschen um Vogelfutter. Bild: Jens Gyarmaty

In der Pandemie haben sich die Deutschen mehr Haustiere zugelegt – und geben dafür teilweise richtig viel Geld aus. Hersteller bieten ihnen sogar personalisierte Futtermischungen an.

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          Ob Vogelfutter, Hundehalsbänder, Kratzbaum oder Spielzeug für Katzen – der Heimtiermarkt ist ein Milliardengeschäft, besonders seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie. Der Grund: Immer mehr Menschen legen sich ein Haustier zu und geben dafür entsprechend viel Geld aus. Diese Erfahrung hat auch Tim Steinhauf gemacht, der in Wesel den Steinis-Petshop betreibt, einen Handel für Tierfutter und Zubehör. „Die Leute sind bereit, gute Sachen zu kaufen, und geben dafür teilweise viel Geld aus.“ Steinhauf ist am Wochenende in Stuttgart mit einem größeren Stand und mehreren Mitarbeitenden auf der Messe Animal vertreten gewesen.

          Händler Steinhauf hat neben den klassischen Artikeln unter anderem hochwertige Hundebetten mit orthopädischer Füllung im Angebot. Der Trend zu Premiumprodukten halte weiter an, sagte eine Sprecherin des Zentralverbands Zoologischer Fachbetriebe Deutschlands (ZZF). Die Umsätze der Branche würden weiter wachsen, da die Hersteller derzeit ihre Preise aufgrund von hohen Lieferkosten erhöhten. „Ob Heimtierhalter diese Preise in allen Segmenten weiterhin tolerieren, ist jedoch offen“, gibt sie zu bedenken.

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