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Handyfabrik : Deutsche Firma baut Nokia-Werk in Rumänien

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Die Baustelle in Transsylvanien Bild: AP

Das neue Nokia-Werk in Rumänien wird von dem deutschen Bauunternehmen Goldbeck gebaut. Das Familien-Unternehmen aus Bielefeld hat laut eigenen Angaben den Auftrag von Nokia bereits im Sommer 2007 erhalten.

          Das neue Nokia-Werk in Rumänien wird von dem deutschen Bauunternehmen Goldbeck gebaut. Das familiengeführte Unternehmen aus Bielefeld hat laut eigenen Angaben den Auftrag von Nokia bereits im Sommer 2007 erhalten. Der Auftrag des finnischen Handyherstellers habe ein Volumen von 40 Millionen Euro.

          Goldbeck hat sich demnach gegen skandinavische und rumänische Unternehmen durchgesetzt. Die Firma Goldbeck produziert in Bielefeld und Plauen Bauelemente aus Stahl- und Aluminium. Das Stahltragwerk für das Nokia-Werk des Gebäudes sei in Bielefeld gefertigt worden. Auch die Gebäudetechnik wurde von deutschen Unternehmen geliefert und montiert.

          Nokia hatte in der vergangenen Woche überraschend die Schließung des Werks in Bochum mit rund 2300 fest angestellten Mitarbeitern zur Jahresmitte bekannt gegeben. Nokia will aus Kostengründen die Produktion nach Rumänien, zum Teil auch nach Ungarn und Finnland, verlagern.

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