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Handelskette : Strauss Innovation stellt Insolvenzantrag

  • Aktualisiert am

Flaggen vor der Strauss-Innovation-Konzernzentrale in Langenfeld Bild: dpa

Schon Ende 2014 gab es Probleme, jetzt war die Insolvenz unvermeidbar. Die Handelskette Strauss Innovation steht nach einem schwachen Frühjahr vor dem Aus.

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          Die Handelskette Strauss Innovation mit rund 1100 Beschäftigten hat beim Amtsgericht Düsseldorf Insolvenz angemeldet. Dies teilte das Unternehmen am Freitag mit. Nach zwei schwachen Monaten im März und April hätten die Mittel für die Finanzierung der Winter-Kollektion nicht mehr ausgereicht. Deshalb sei ein Insolvenzantrag unvermeidbar gewesen.

          Vorläufiger Insolvenzverwalter ist der Düsseldorfer Rechtsanwalt Horst Piepenburg. Er habe am Freitag eine Mitarbeiterversammlung abgehalten und berate mit der Geschäftsführung nun die weiteren Schritte, hieß es in einer Mitteilung. Strauss Innovation suche eine neue Perspektive, um sich wieder erfolgreich im Markt zu positionieren, erklärte der bisherige Geschäftsführer Hans Peter Döhmen.

          Das Unternehmen mit bundesweit 77 Filialen und einem Onlineshop hatte schon Ende Januar 2014 wegen Zahlungsschwierigkeiten ein sogenanntes Schutzschirmverfahren beantragt, um die drohende Insolvenz abzuwenden. Später stieg ein neuer Investor ein. Danach versuchte das Management, mit qualitativ höherwertigen Produkten und einer Neugestaltung der Filialen neue Kunden anzulocken. Dieses Konzept ging aber offenbar nicht auf.

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